Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 23.06.2018


Innsbruck-Land

Schulterschluss der Wipptaler Bürgermeister

Gemeindechefs südlich und nördlich des Brenners trafen sich. Das Hauptthema dabei: die hohe Verkehrsbelastung.

Für 2025 soll ein Zwischenziel von 15 Prozent eingeführt werden. (Symbolfoto)

© Thomas Boehm / TTFür 2025 soll ein Zwischenziel von 15 Prozent eingeführt werden. (Symbolfoto)



Pfons – Im Bildungshaus Pfons trafen sich jetzt die Bürgermeister aus dem Wipptal – sowohl nördlich als auch südlich des Brenners. Ziel des Treffens war eine Stärkung der Gemeinschaft. Und zu diesem Zweck wollen sich die Gemeindevertreter in Zukunft häufiger treffen. Denn eines wurde schnell klar: Die Problemstellungen sind dieselben – und sie haben ganz oft mit dem Verkehr zu tun.

Franz Kompatscher, Bürgermeister der Gemeinde Brenner, erklärte in einer Aussendung für seine Amtskollegen, dass es bei diesem Thema bereits „fünf nach zwölf“ sei. Geschlossen bestehe Handlungsbedarf, wolle man nicht einen total Verkehrskollaps riskieren. Als oberstes Prinzip wurde demnach von den Bürgermeistern der Zusammenhalt in der Europaregion Tirol ausgegeben. Die zentralen Forderungen sind zudem bekannt. Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene. Alle Alpenüberquerungen müssen gleich viel kosten. Es bedarf zudem strengerer Regelungen auf den Landes- und Staatsstraßen – hier drängt man vor allem in Südtirol auf bessere Lösungen.

Über die europäischen Förderprogramme sollen in Zukunft die „Wipptaler Expertengespräche“ organisiert werden. Ein Forum, das in Verkehrsfragen fachlich beratend tätig sein soll. Zusammenarbeiten wollen die Bürgermeister auch in Sachen Mobilitiät und öffentlicher Nahverkehr. Und auch der Radtourismus soll gemeinsam angekurbelt werden. (TT)

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