Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 30.06.2018


Landespolitik

Radabstellplätze am Baggersee geplant



Innsbruck – Die Stadt Innsbruck will am Baggersee schnell reagieren. Wie berichtet, ist die erst vor Kurzem errichtete Rampe für Menschen im Rollstuhl oder mit Kinder­wägen oftmals komplett mit Fahrrädern zugestellt. Für Blinde oder Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ist die Rampe so wertlos. Die zuständige Stadträtin Uschi Schwarzl appelliert nochmals an die Radfahrer, mehr Rücksicht zu nehmen.

Als ersten Schritt zur Behebung wird die Stadt Innsbruck Anfang kommender Woche Schilder an der Rampe aufstellen, die um Rücksicht bitten und vor der Entfernung von Fahrrädern warnen, die den Zugang über die Rampe unmöglich machen. In einem zweiten Schritt plant die Stadt weitere Radabstellplätze. „Ich verstehe, dass viele Radfahrer ihr Fahrrad gerne anhängen wollen. Wir werden diesem Wunsch am Baggersee und an vielen anderen wichtigen Punkten in der Stadt nachkommen“, erklärt Schwarzl.

Fahrradinfrastruktur habe in den nächsten Jahren hohe Priorität, betont die Mobilitätsstadträtin, und ruft die Bevölkerung auf, aktiv zu melden, wo es mehr Radabstellplätze braucht. „Wir können nicht jeden Wunsch sofort erfüllen, aber wir lassen jeden Vorschlag in die langfristigen Pläne einfließen.“ (TT)