Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 31.07.2018


EXKLUSIV

Schöpf gegen Gemeinde-Fusion, NEOS für objektiven Dialog

Franz Hörl und Hermann Kuenz sprechen bei Vorbehaltsflächen auf Bauland von massiven Eigentums-Eingriffen.

© BöhmMehr Bauland mobilsieren: hierzu soll die Raumordnungsnovelle beitragen, die 2019 fertig sein soll.



Innsbruck – Während Gemeindeverband und ÖVP die vom 2014 gegründeten Innsbrucker Kreis vorgeschlagenen Gemeindefusionen ablehnen, werden sie von den NEOS unterstützt. „Es gibt namhafte Expertisen, die mehr als deutlich belegen, dass durch die Fusion von Kommunen keinerlei Kostenersparnisse zu erwarten sind“, betont etwa Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf. Er verweist außerdem auf eine Studie der Universität Zürich, dass die durchschnittlichen laufenden Ausgaben für die öffentliche Verwaltung im Vergleich zum Niveau vor der Fusion stärker gestiegen seien als in einer Kontrollgruppe von ähnlichen Gemeinden, die sich nicht zusammengeschlossen haben.

Für VP-LA Alois Margreiter hätten die Gemeinden bereits jetzt ein hohes Bewusstsein dafür, welche Notwendigkeiten es in der Verwaltung benötige und wo überregionale Kooperationen Sinn machen würden. „Sowohl bei der Pflege, der Wasserwirtschaft, bei Bau- und Recyclinghöfen als auch im Bereich der Kinderbetreuung arbeiten Tirols Gemeinden eng und kooperativ zusammen.“

Die beiden NEOS-Mandatare Dominik Oberhofer und Andreas Leitgeb sprechen sich generell für die Zusammenlegung aus, davor müsse es jedoch zu einem umfassenden, offenen und objektiven Dialog mit der betroffenen Bevölkerung hinsichtlich der Vor- und Nachteile kommen. „Nur so kann im Sinne der Bürger entschieden werden.“ (TT)

Schöpf gegen Gemeinde-Fusion, NEOS für objektiven Dialog

Während Gemeindeverband und ÖVP die vom 2014 gegründeten Innsbrucker Kreis vorgeschlagenen Gemeindefusionen ablehnen, werden sie von den NEOS unterstützt. „Es gibt namhafte Expertisen, die mehr als deutlich belegen, dass durch die Fusion von Kommunen keinerlei Kostenersparnisse zu erwarten sind“, betont etwa Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf. Er verweist außerdem auf eine Studie der Universität Zürich, dass die durchschnittlichen laufenden Ausgaben für die öffentliche Verwaltung im Vergleich zum Niveau vor der Fusion stärker gestiegen seien als in einer Kontrollgruppe von ähnlichen Gemeinden, die sich nicht zusammengeschlossen haben.

Für VP-LA Alois Margreiter hätten die Gemeinden bereits jetzt ein hohes Bewusstsein dafür, welche Notwendigkeiten es in der Verwaltung benötige und wo überregionale Kooperationen Sinn machen würden. „Sowohl bei der Pflege, der Wasserwirtschaft, bei Bau- und Recyclinghöfen als auch im Bereich der Kinderbetreuung arbeiten Tirols Gemeinden eng und kooperativ zusammen.“

Die beiden NEOS-Mandatare Dominik Oberhofer und Andreas Leitgeb sprechen sich generell für die Zusammenlegung aus, davor müsse es jedoch zu einem umfassenden, offenen und objektiven Dialog mit der betroffenen Bevölkerung hinsichtlich der Vor- und Nachteile kommen. „Nur so kann im Sinne der Bürger entschieden werden.“ (TT)