Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 10.09.2018


Landespolitik

FI: Partner vor Ort einbinden



Innsbruck – Bereits geplante Projekte dürfen aufgrund neuer Vorhaben nicht in der Schublade verschwinden – das fordert Für Innsbruck (FI). Zuletzt waren Diskussionen über Neugestaltungen, etwa beim Bozner Platz, aufgeflammt. Vize-BM Christine Oppitz-Plörer sagt: „Innsbrucks Vielfalt setzt sich durch die verschiedenen Stadtteile zusammen. Wir müssen aufpassen, dass Anrainer und Wirtschaftstreibende in den verschiedenen Stadtteilen, etwa besonders in der Pradler Straße, nicht auf der Strecke bleiben.“

Der Schwerpunkt vieler Straßen- und Platzgestaltungen in den letzten Jahren sei vor allem in der Innenstadt gelegen und dank der Einbindung aller vor Ort erfolgreich gewesen. Eine Entwicklung des Bozner Platzes könne etwa nicht isoliert von der Neugestaltung des RLB Areals betrachtet werden, sagt FI-Klubobmann Lucas Krackl. Auch hier müssten alle Entscheidungsträger eingebunden werden. Davor möchte man bereits fortgeschrittene Projekte etwa in Igls (Alte Talstation, Sportspange) oder Anpruggen umgesetzt wissen. „Es ist nicht fair, Bürger einzubinden, ihnen Hoffnungen zu machen und danach die Arbeit in den grünen Schubladen verschwinden zu lassen“, sagen Oppitz-Plörer und Krackl. Mit gutem Willen und Planung könnten sinnvolle Projekte nebeneinander Platz haben. (mw)