Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 15.09.2018


Innsbruck

Skepsis bei den Innsbruckern gegenüber der Rad-WM

© EXPA PicturesDie Rad-WM sorgt nicht nur für Freude in Tirol.



Innsbruck – Wann ist die Straße gesperrt? Komme ich aus meiner Garage heraus? Und wie ist der Heimtransport der Schulkinder geregelt? Diese und ähnliche Fragen wurden am Donnerstagabend im Mehrzwecksaal Mühlau gestellt. Die Fragen gingen an BM Georg Willi und die Verantwortlichen der Rad-WM sowie an Vertreter der Polizei und des Landes. Der Grundtenor: Das Interesse (immerhin kamen dieses Mal rund 70 Personen zur Infoveranstaltung) ist groß – die Skepsis teilweise auch. So wollten die Mühlauer weniger hören, was bei der Weltmeisterschaft vom 22. bis 30. September geboten wird – viel wichtiger war den Bürgern die genaue Information, wann welche Straße gesperrt ist. Und wie man eventuell diesen Sperren entgehen kann.

Klar wurde dabei auch schnell, dass es durch die verschiedenen Rennen und Sperrzeiten während der Woche eigentlich keine einheitlichen Zeiten gibt. „Es ist aber noch sehr viel möglich, selbst wenn schon Sperren in Kraft sind“, erklärte Reinhard Moser, stellvertretender Stadtpolizeikommandant.

Eine Anrainerin, sie ist Therapeutin, erzählt vom Geschäftsentgang während der Rad-WM und beklagte zudem, dass ein Kinderhort an einem der Renntage gänzlich gesperrt sei. Die Mitarbeiter aus dem Büro des Bürgermeisters versprachen in diesem Fall, sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Weitere Infoveranstaltungen finden am 18. September in Hötting, am 19. September in den Ursulinensälen und am 20. September in Igls statt. Der Beginn ist jeweils um 18 Uhr. (mw)