Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 29.10.2018


Innsbruck

Tagesstätte in Innsbruck erweitert ihr Angebot

Die Katharina-Stube der Caritas in Innsbruck wird noch heuer ausgebaut.

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© Domanig



Innsbruck – In der laufenden Debatte über die Versorgung von obdachlosen Menschen in Tirol verweist der Innsbrucker Vizebürgermeister Franz X. Gruber (ÖVP), ressortzuständig für den Sozialbereich, auf die bevorstehende Erweiterung der „Katharina-Stube“: Durch die „rasche Finanzierungszusage des Landes“ könne das Angebot der Tagesaufenthaltsstätte, die von der Caritas betrieben wird, nun ausgebaut werden. Die Landesregierung habe in der jüngsten Sitzung die nötigen Mittel von 97.000 Euro beschlossen, „die restlichen Kosten werden von der Stadt Innsbruck und der Caritas übernommen“, so Gruber.

Der Innsbrucker Gemeinderat habe schon im Oktober 2017 den einstimmigen Beschluss gefasst, eine weitere ganzjährig geöffnete Tagesaufenthaltsstätte einzurichten, betont Gruber. Hauptzielgruppe der Einrichtung, die sich bei den Barmherzigen Schwestern am Rennweg 40 befindet, seien Menschen, die akut wohnungslos bzw. von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Die Katharina-Stube werde noch heuer erweitert bzw. zu Weihnachten eröffnet – was auch eine Entlastung für die Teestube in der Kapuzinergasse bedeute.

Das Angebot in der Katharina-Stube umfasst Frühstück und Mittagessen, Duschen und Hygieneartikel, eine medizinische und pflegerische Notversorgung, grundlegende sozialarbeiterische und beratende Angebote sowie den Schutz vor Kälte. (TT)