Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 13.11.2018


Politik in Kürze

Transitforum gibt beim Lärmschutz Gas

Gurgiser und Mitstreiter präsentierten umfassenden Forderungskatalog. Behörden stünden in der Pflicht.

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Hartlieb Wild • 13.11.2018 10:26
„den Nacht-60er für Lkw auf 70 km/h erhöhen“: Wieder ein Verkehrsminister, der in irgendeiner Welt lebt, nur nicht in der der enge Gebirgstäler. Bei Hofer erstaunlich: er ist ja gelernter Flugzeugtechniker, sollte also wissen, daß Treibstoffverbrauch, Abgase UND Lärm Folgewirkungen von höheren Geschwindigkeiten sind. Wir wundern uns wieder einmal, „was alles möglich sei wird“ … Also hilft nur knallhartes Kontrollieren (Ruhezeiten der Lenker, Überladungen, technischer Zustand, Kleinaster etc)! Und das täglich, und Zurückschicken bei grobe Mängeln. Was kümmert’s denn uns, wenn der Transit sich bis München oder Verona staut, UNSER Lebensraum ist bedroht und nicht der der Frächter. ## Außerdem: Nach wie vor fehlt der zwingende Beweis, daß der „heilige“ freie Warenverkehr NUR und ausschließlich mit dem Transportmittel LKW möglich sei. ## Und: Kein „Dieselprivileg“ mehr und gleiche Belastung durch Steuern und Abgaben von Flugbenzin und Kerosin wie für Kfz-Benzin. Liebe gesundheitsbesorgte Wählerin, lieber wegen Verkehrslärms unausgeschlafener Wähler, die Ihr vielleicht blau gewählt habt – erkennt Ihr jetzt, wen tatsächlich Ihr Euch da politisch angelacht habt? Sicher nicht jemanden, der auf Eure Gesundheit und Interessen Rücksicht nimmt und sie verteidigt …
Fritz Gurgiser • 13.11.2018 10:56
Lieber Hartlieb, in dieser Auseinandersetzung geht es um die Lärmbelastung und um dieses parteipolitische Geschwafel, das du nun zum wiederholten Mal kopierst und immer wieder da herein stellst. Die einen haben "unausgeschlafen blau" gewählt und die anderen "unausgeschlafen grün" - die nämlich, die sowohl beim Nachtfahrverbot und dem sektoralen Lkw-Fahrverbot den EURO VI OHNE JEDE NOTWENDIGKEIT ausgenommen und damit de facto der gesamten osteuropäischen Transitflotte "freie Fahrt" geschenkt haben. Das darfst du ruhig auch erwähnen, denn wenn es um die Gesundheit von uns allen geht, darf Parteipolitik keine Rolle spielen. Es ist Ehrlichkeit und harte Arbeit angesagt. LG Fritz Gurgiser Transitforum Austria-Tirol

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