Letztes Update am Mi, 21.11.2018 13:55

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

„Herbstpflanzungen“ in Innsbruck: 200 neue Bäume für die Stadt

Im November werden in Innsbruck zahlreiche gefällte, kranke oder abgestorbene Bäume ersetzt. Auch Neubepflanzungen entlang der Straßenbahnschienen sind geplant.

© IKM/HoferStadträtin Uschi Schwarzl, Amtsleiter Thomas Klinger, Referent Stefan Engele (li.) und Referent Markus Pinter (re., alle Grünanlagen) mit einigen Bäumen, die bis Ende November eingepflanzt werden.



Innsbruck – Bereits seit mehreren Wochen arbeitet das Team aus dem Amt für Grünanlagen bereits am Projekt „Herbstpflanzungen“. 200 neue Bäume werden bis Ende November in Innsbruck eingepflanzt. 114 der neuen Exemplare ersetzen gefällte, kranke oder altersbedingt abgestorbene Bäume, 74 Pflanzen werden entlang der neuen Straßenbahngeleise eingesetzt. Auch der Spielplatz Angergasse erhält zehn neue Bäume. Zum Einsatz kommen Zierpflaumen und Zierkirschen, Platanen, Eschen, Linden, Ulmen, Ahorne und Pappeln.

Im Zuge der diesjährigen Pflanzungen werden vom Amt für Grünanlagen zwei neue Bewässerungssysteme für Jungbäume getestet.

Beim ersten System handelt es sich um Säcke die um den Stamm eines Baumes gelegt und mithilfe eines Reißverschlusses fixiert werden können.

Der Sack besitzt kleine Löcher, durch die das Wasser (60 Liter) innerhalb von fünf bis acht Stunden austritt. Die kleinen Mengen an abgegebenem Wasser garantieren, dass das Erdreich das Wasser aufnehmen kann und die Wurzeln versorgt.

Beim zweiten System handelt es sich um einen 30 Zentimeter hohen Kunststoffgießrand. Zehn Zentimeter werden unterirdisch eingebaut, die verbleibenden 20 Zentimeter bilden oberirdisch einen Gießrand welcher mit Wasser gefüllt werden kann. Damit ist gesichert, dass das Wasser im Wurzelbereich des Jungbaumes verfügbar ist und nicht oberirdisch abläuft.

(TT.com)