Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 26.11.2018


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Experten empfehlen den Ländern Steuerautonomie

Zwar würde Tirol etwa bei Dezentralisierung der Einkommenssteuer vorerst nicht profitieren, aber Handlungsspielraum wäre auf Sicht politisch besser.

Um die Verteilung der Steuereinnahmen gibt es stets ein Gerangel. Die Steuer­autonomie und ein fairer Finanzausgleich sollen dies verhindern.

© KeystoneUm die Verteilung der Steuereinnahmen gibt es stets ein Gerangel. Die Steuer­autonomie und ein fairer Finanzausgleich sollen dies verhindern.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern ist seit Jahrzehnten unbefriedigend. Weil die beiden Gebietskörperschaften wegen unklarer Aufgabenverteilung in Bürokratie ersticke­n. Zudem wird der Finanzausgleich ebenfalls seit Jahren fortgeschrieben. Er regelt die Zuteilung der vom Bund eingehobenen Steuern von rund 85 Milliarden Euro. Länder und Gemeinden erhalten ihren Anteil, im Falle Tirols sind es aktuell 1,5 Milliarden Euro. Tirols LH Günther Platter (VP) drängt seit Längerem auf mehr Steuerautonomie, die Länder sollten Teile der Steuern selbst festlegen können.

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