Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 10.01.2019


Exklusiv

Zähes Ringen um Alk-Verbot bei Mentlvilla und weitere Standorte

Zwei Plätze in Innsbruck für die Betreuung von Menschen am Rande der Gesellschaft sind im Gespräch. Doch die Koalition ist weiter gespalten.

Das Alkoholverbot rund um die Mentlvilla in Innsbruck könnte bald endgültig fixiert werden.

© thomas boehmDas Alkoholverbot rund um die Mentlvilla in Innsbruck könnte bald endgültig fixiert werden.



Von Marco Witting

Innsbruck – Woche der Wahrheit für das angedachte und umstrittene Alkoholverbot rund um die Mentlvilla in Innsbruck. Diese Woche soll die Evaluierung der städtischen Ämter abgeschlossen werden. Außerdem holt man Stellungnahmen ein – etwa von den Anrainern, der MÜG oder auch vom Verein für Obdachlose. Klar ist: Die Auffassungsunterschiede in der Koalition gibt es weiter. BM Georg Willi (Grüne) legt unterdessen die ganze Kraft seines Amtes in die Suche nach zusätzlichen Standorten für die Betreuung von Menschen am Rande der Gesellschaft – um das Alkoholverbot zu vermeiden. Vize-BM Franz Gruber (VP) unterstützt diese Bemühungen. Er will aber gleichzeitig am Alkoholverbot auch dann festhalten, wenn der Alternativstandort gefunden ist.

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