Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 11.01.2019


Innsbruck

Federspiel will es noch einmal wissen

Heute soll der FP-Stadtrat für drei weitere Jahre zum Stadtparteiobmann gewählt werden. Er will die FPÖ an die Spitze führen.

StR Rudi Federspiel wird heute zum alten und neuen Stadtparteiobmann der FPÖ gewählt. Auch mit fast 70 hat er noch große Ziele.

© Thomas Boehm / TTStR Rudi Federspiel wird heute zum alten und neuen Stadtparteiobmann der FPÖ gewählt. Auch mit fast 70 hat er noch große Ziele.



Innsbruck – Politikmüde? Nein, das sei er nicht. Im Gegenteil, sagt Rudi Federspiel. Auch nach 30 Jahren im Innsbrucker Gemeinderat „brenne“ er noch. Heute wird Federspiel mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal zum Stadtparteiobmann der FPÖ gewählt. Gegenkandidaten gibt es wohl keinen. Federspiel, er wird im Sommer 70, hofft auf eine breite Zustimmung in den eigenen Reihen.

Einen Gedanken daran, dass er für dieses Amt nicht mehr antreten würde, habe er nicht gehabt. „Ich habe ein junges Team im Gemeinderatsklub. Das ist die beste Zusammenarbeit, die ich jemals gespürt habe. Und da gab es keinen Grund dafür, das nicht noch einmal zu machen“, sagt er. Erst recht nicht nach den Gemeinderatswahlen vor einigen Monaten. Seither habe er nämlich ein „Riesenziel“ vor Augen. Und das lautet: „Ich möchte, dass die FPÖ bei den nächsten Gemeinderatswahlen die stärkste Partei in Innsbruck wird.“ Die Zustimmung bei den Wahlen, speziell auch bei der Bürgermeisterwahl, hätte ihn motiviert, die Grünen von Platz 1 zu verdrängen. Er werde sich auf die Kommunalpolitik fokussieren und gleichzeitig aber auch Nachfolger aufbauen. „Ich will den Jungen schon zeigen, wie man arbeitet für die Stadt.“

Grundvoraussetzung für die mittelfristige Zukunft sei aber natürlich Gesundheit, sagt Federspiel vor dem heutigen Stadtparteitag. „Der Wille ist da.“ Die Zeit, seit er in Pension ist, auch. (mw)

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