Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 12.01.2019


Bezirk Kitzbühel

Drei Projekte im Finale für den „GEKO“

Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf (links) und Landesrat Johannes Tratter laden zum Mitstimmen ein.

© Land TirolGemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf (links) und Landesrat Johannes Tratter laden zum Mitstimmen ein.



17 Gemeinden des Abfallwirtschaftsverbandes Kitzbühel, Sautens, Oetz und Umhausen sowie die drei Wipptaler Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons — das sind die Gemeinden, deren drei Projekte in das Finale für den Gemeindekooperationspreis „GEKO 2019" einziehen. Von allen eingereichten Projekten wurden diese von einer Fachjury des Landes Tirol ausgewählt — nun startet das Online-Voting, bei dem die Tiroler der ihrer Meinung nach besten Kooperation ihre Stimme geben können. Abgestimmt wird von 14. Jänner bis 3. Februar 2019 unter www.geko.tirol. Das Siegerprojekt erhält 10.000 Euro und eine Feier für die Preisträgergemeinden.

Die 17 Gemeinden des Abfallwirtschaftsverbandes Kitzbühel haben auf dem Areal des Klärwerks Erpfendorf eine neue Anlage errichtet, in welcher durch die Aufbereitung von Bioabfällen Energie für die Kläranlagen gewonnen wird. Um die Anliefermenge von Speiseresten und Küchenabfällen zu steigern, wurde für alle Gemeinden zudem eine bezirksweite Biomüllsammlung geschaffen.

Mit dem Projekt „Oetztalpflege" werden Pflegeberatung, Ernährungsberatung, soziale Betreuung und Seniorennachmittage, IT-Fortbildungen, acht Kraftfahrzeuge für die mobile Pflege sowie zahlreiche weitere Leistungen in einem gemeinsam errichteten Zentrum für mobile Pflege in Sautens angeboten.

Matrei am Brenner, Mühlbachl und Pfons wiederum forcieren eine enge Kooperation in den Bereichen Bürgerservice, Finanzverwaltung und Personalverwaltung. Im Zuge der neuen Aufgaben­verteilung können sich die Mitarbeiter der drei Gemeinden in Zukunft auf die jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren und somit eine noch höhere Qualität erzielen.

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„In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass gemeindeübergreifende Projekte oft der Schlüssel zum Erfolg sind, um bestmögliche Lebensbedingungen zu bieten. Aufgrund der positiven Resonanz und um die Bereitschaft zur Zusammenarbeit weiterhin zu fördern, wird der GEKO auch in diesem Jahr wieder vergeben", erläutert Gemeindelandesrat Johannes Tratter. (TT)