Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 11.02.2019


Landespolitik

Nach AK-Wahl brechen jetzt die Gräben in der Tiroler ÖVP auf

AAB-Chefin Beate Palfrader ist über Schelte vom Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl empört. Allianz für EU-Spitzenkandidatin Thaler bröckelt.

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Johannes Kuba • 11.02.2019 20:03
Die tiefen Gräben und die großen Bünde Im Bund regiert Türkis/Blau und ist in den Umfragen soweit erfolgreich. Weil damals Sebastian Kurz eindeutig und klar, in Linz erklärte, dass nur er die Auswahl der Kandidaten vorgibt und nicht die Bünde und schon gar nicht die Länder. Aktuell ist es schon angenehmer mit dem großen Donald Trump zu sprechen, als mit dem Seilbahner Franz Hörl. Hier geht es um die Weltpolitik und außerhalb von Europa ist es viel leichter zu plaudern und zu diskutieren. Die österreichische EU Regentschaft hat für 6 Monate den innenpolitischen Stillstand hervorgerufen. Keine Antwort auf leistbares Wohnen, auf den Transitverkehr und auf viele Umweltfragen. Irgendwie sind diese undankbaren Themen in den Ländern hängengeblieben. In Tirol regiert eine Platter-ÖVP mit dem kleinen fast unsichtbaren grünen Koalitionspartner. Verträgt eine ÖVP unter LH Günter Platter eine „Geistesgröße“, wie Franz Hörl? Verkehr, Tourismus, Wohnen, das sind doch Tiroler Kardinalthemen. Ganz anders die Geschichte des AAB. Der Erfolg von Erwin Zangerl ist mit 61,4% klar gegeben. Der Wirtschaftler Hörl sieht in den 33% in der Wahlbeteiligung bei der AK-Wahl einen argen ÖVP-Dämpfer. Jetzt ist Feuer am Dach und die Feuerwehr sitzt derzeit im Ausland. Fürchtet ihr euch vom schwarzen Franz? Nein! Aber wenn er kommt? Dann laufen wir ins Landhaus. Ing. Hans Kuba Innsbruck

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