Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 22.02.2019


Landespolitik

GEKO-Preis für Oetztalpflege

Das Zentrum für mobile Pflege im Ötztal als Beispiel funktionierender Kooperation.

Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, BM Manfred Köll, BM Jakob Wolf, BM Hansjörg Falkner und LR Johannes Tratter (v. l.) feierten mit Sandra Friedl und Patrizia Pichler (v. l., Oetztalpflege) die Auszeichnung.

© Land Tirol/OswaldGemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, BM Manfred Köll, BM Jakob Wolf, BM Hansjörg Falkner und LR Johannes Tratter (v. l.) feierten mit Sandra Friedl und Patrizia Pichler (v. l., Oetztalpflege) die Auszeichnung.



Innsbruck – Zum insgesamt bereits dritten Mal haben gestern der Tiroler Gemeindeverband und das Land Tirol den Gemeindekooperationspreis (GEKO) verliehen. Und dieser ging heuer an Sautens, Umhausen und Oetz für ihr gemeinsames Projekt „Oetztalpflege“, ein Zentrum für mobile Pflege. Die drei Gemeinden nutzen dabei Synergien und haben im Gemeindeamt Sautens eine Anlaufstelle eingerichtet, die eine breite Palette an Leistungen anbietet – von der Pflege- und Ernährungsberatung über Seniorennachmittage, Essen auf Rädern bis hin zu Senioren-Cafés, Wäschedienst und IT-Fortbildungen. Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf und LR Johannes Tratter erklärten im Rahmen der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises klar, dass mit der Auszeichnung innovative Ideen der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden honoriert werden sollen. Zwangsfusionierungen von Gemeinden – wie sie in der Steiermark umgesetzt wurden – erteilten sie dabei einmal mehr eine Absage. (np)




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