Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 12.03.2019


Bezirk Kitzbühel

Starkes Plus bei Pflege im Bezirk Kitzbühel

Die mobile Pflege im Bezirk und die Betreuung werden immer wichtiger.



Fieberbrunn, Seefeld - Im Strukturplan Pflege des Landes Tirol gilt der Grundsatz „mobil vor stationär": Seit dem Jahr 2012 sind daher die Ausbaumaßnahmen für die mobile Pflege, die zu den pflegebedürftigen Menschen ins Haus kommt, ein besonderer Schwerpunkt im ganzen Land.

Der zuständige Landesrat Bernhard Tilg zieht eine „äußerst erfreuliche" Zwischenbilanz für den auf zehn Jahre ausgelegten, bis 2022 laufenden Pflegeplan: „Auch im Bezirk Kitzbühel hat die mobile Pflege mit zusätzlichen MitarbeiterInnen wesentlich mehr Leistungsstunden erbringen können. Das Plansoll wurde mehr als erfüllt. Das unterstützt den großen Wunsch der meisten Menschen, ihren Lebensabend möglichst lange zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung verbringen zu können. Im Bezirk Kitzbühel hat die Leistung der mobilen Pflege stark zugelegt — von 69.096 Stunden im Jahr 2010 auf 92.442 Stunden im vergangenen Jahr."

Der Strukturplan Pflege 2012—2022 beschreibt die sozialpolitischen Zielsetzungen für die Sicherung, den Aus- und Aufbau der bedarfsgerechten Versorgung betreuungs- und pflegebedürftiger Menschen mit bedürfnisorientierten und leistbaren Betreuungs- und Pflegedienstleistungen. (TT)