Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 24.03.2019


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EuGH hat entschieden: Land muss Rettung 2020 nicht ausschreiben

Ende 2020 endet der Vertrag für den Rettungsdienst Tirol. Eine neuerliche Ausschreibung wie 2009 benötigt es nicht mehr. Das entschied jetzt der Europäische Gerichtshof.

Das Tiroler Rettungswesen wurde vor zehn Jahren neu organisiert. Künftig kann das Land auf eine europaweite Ausschreibung verzichten.

© APADas Tiroler Rettungswesen wurde vor zehn Jahren neu organisiert. Künftig kann das Land auf eine europaweite Ausschreibung verzichten.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Es war eine der umstrittensten Entscheidungen im Tiroler Gesundheitswesen: 2009 wurde das Tiroler Rettungsdienstgesetz geändert und darin die verpflichtende Ausschreibung der bodengebundenen Notfallrettung sowie des qualifizierten Krankentransports verankert. Im Juli 2010 erhielt eine Bietergemeinschaft aus Rotem Kreuz, Samariterbund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst und Österreichischem Rettungsdienst den Zuschlag. Ein Jahr später nahm der Tiroler Rettungsdienst seinen Betrieb auf: Mit allen finanziellen Schwierigkeiten und juristischen Einsprüchen des privaten dänischen Rettungsdienstanbieters Falck.

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