Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 17.04.2019


Tirol

Nachfrage nach Infos für Jugendliche steigt

"Das InfoEck als Servicestelle des Landes in jugendrelevanten Fragen wird gern in Anspruch genommen", sagt Jugend-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
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© Land Tirol"Das InfoEck als Servicestelle des Landes in jugendrelevanten Fragen wird gern in Anspruch genommen", sagt Jugend-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
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Zum europäischen Tag der Jugendinformation am 17. April informierte Tirols Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf gestern via Aussendung über den Wert altersgerechter und fachlich fundierter Jugendinformation. „Das InfoEck, die Jugendinformation des Landes, bietet kostenlose und zielgruppengerechte Informationsangebote zu allen jugendrelevanten Themen an", erklärte sie dabei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden an drei Standorten (Innsbruck, Imst, Wörgl) und bei vielen Veranstaltungen, Messen, Workshops und regelmäßigen „Info-Checkpoints" mit Rat zur Verfügung stehen.

Die Bilanz dieser Tätigkeit kann sich sehen lassen: Im Jahr 2018 erhielten alle Standorte insgesamt knapp 16.000 Anfragen von Jugendlichen und Erwachsenen, das sind mehr als 61 pro Werktag. Die Website www.mei-infoeck.at verzeichnete fast 150.000 Besuche und über 66.000 Downloads. „Diese Zahlen zeigen, dass dieser Service des Landes gerne in Anspruch genommen wird", freut sich die Jugendlandesrätin.

Das InfoEck ist die Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 30 Jahren in Tirol. Die Servicestelle orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen junger Menschen, bietet aber auch für Erwachsene wichtige Informationen an. Die Themen reichen von Auslandsaufenthalten und Jugendschutz über Ausbildung, Jobsuche und Freizeitgestaltung bis hin zu Liebe und Sexualität. Das InfoEck ist auch Kooperationspartner der Initiative www.saferinternet.at, die Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende beim sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützt.

Sophia Kircher, Landesobfrau der JVP Tirol, nützte den Tag der Jugendinformation, um das Recht auf Zugang zu objektiver und zuverlässiger Information für Jugendliche ins Bewusstsein zu rufen. Im Hinblick auf die stetig wachsende Relevanz sozialer Netzwerke gewinne die Informationskompetenz an Bedeutung, sagt sie: „Gerade in Zeiten von Fake News ist der kritische Umgang mit Medien und Informationen besonders wichtig." Daher sei es notwendig, Kinder und Jugendliche über die Risiken der digitalen Medien zu sensibilisieren. „Wir müssen die Medienkompetenz von Schülern bereits im Volksschulalter stärken", fordert die JVP-Tirol-Chefin, die sich für den Ausbau der digitalen Ausbildung an Schulen starkmacht. (TT)