Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 20.04.2019


Exklusiv

Zwischen Jagd und Forst kracht es wieder im Wald

Jägerverband bezweifelt erneut Objektivität bei Darstellung der Wild-schäden. Landesforstdirektor Fuchs wehrt sich gegen Pauschalvorwürfe.

Die Konflikte gehen wieder los: Einmal mehr wird über den Einfluss des Wildes auf den Tiroler Wald gestritten.

© iStockphotoDie Konflikte gehen wieder los: Einmal mehr wird über den Einfluss des Wildes auf den Tiroler Wald gestritten.



Von Peter Nindler

Innsbruck – In den vergangenen Monaten herrschte zwischen dem Tiroler Jägerverband und der Landesforstdirektion so etwas wie gespannte Ruhe: Das ewige Konfliktthema „Wildverbiss“ rückte ein wenig in den Hintergrund. Seit der Vollversammlung des Jägerverbandes Ende März ist es aber aus mit der Waldesruh’. Es wird wieder scharf geschossen. Weil die Tiroler Jägerschaft die so genannte „Mariazeller Erklärung“ in Frage stellt und notfalls aufkündigen möchte. Diese Vereinbarung regelt seit 2012 die Zusammenarbeit zwischen Jägern und Förstern im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung für den Wald als Lebens- und Naturraum. Sie soll obendrein die Auseinandersetzungen über den Wildeinfluss entschärfen; vor allem im Schutz- und Jungwald.

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