Letztes Update am Di, 23.04.2019 16:11

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spitalsreform

Tilg: Bettenführende Kinder-Station in St. Johann soll bleiben

Der Gesundheits-Landesrat versicherte, dass die bettenführende Versorgung für die Kinder- und Jugendheilkunde in St. Johann trotz der Spitalsreform bestehen bleiben werde. An den Reformplänen für Natters hält er trotz Kritik fest.

Das Krankenhaus St. Johann.

© TT / RitschDas Krankenhaus St. Johann.



Innsbruck, St. Johann — Nach einer Expertenrunde zum Thema im Sozialministerium in Wien, erklärte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) am Dienstag, dass die stationäre bettenführende Versorgung für die Kinder- und Jugendheilkunde in St. Johann weitergeführt werden soll. Mit dieser Lösung sei eine „optimale Versorgung von Kindern und Jugendlichen" in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein sichergestellt, so Tilg in einer Aussendung.

Gleichzeitig hält der Landesrat „eindeutig" an der geplanten Verlagerung der Lungenheilkunde vom LKH Natters nach Innsbruck fest. Die stationäre Patientenversorgung habe sich generell weg von der Bettenorientierung hin zur Leistungsorientierung entwickelt, begründet Tilg den Schritt. „Eine Anpassung der Bettenstrukturen an das leistungsmengenmäßig notwendige und ausgewogene Maß an allen Spitälern ist erforderlich", erklärte der Ressortverantwortliche. (TT.com)