Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 07.05.2019


Bezirk Imst

Lebhafte Diskussion zur Zukunft der EU

Das Podium mit Christofer Ransmaier, Michael Mingler, Marco Neher, Barbara Thaler und Johannes Tilg (v. l.) stellte sich den Fragen.

© BRG ImstDas Podium mit Christofer Ransmaier, Michael Mingler, Marco Neher, Barbara Thaler und Johannes Tilg (v. l.) stellte sich den Fragen.



Im Gymnasium Imst diskutierten Vertreter aller im EU-Parlament repräsentierten politischen Lager. Organisiert hatte diese Veranstaltung zur Politischen Bildung die Landesschülervertretung. Barbara Thaler (ÖVP), Marco Neher (SPÖ), Michael Mingler (Grüne), Johannes Tilg (NEOS) und Christofer Ransmaier (FPÖ) sahen sich engagierten Oberstufenschülern gegenüber. Die Urheberrechtsverordnung und die vermeintliche Zensur des Internet durch die Europäische Union riefen besonders große Resonanz hervor.

Ein Europa der Nationalstaaten oder Vereinigte Staaten von Europa? Bei dieser Frage wurden die politischen Bruchlinien deutlich sichtbar: Für ein Mehr an Europa sprachen sich etwa die Grünen, der SP-Kandidat sowie der NEOS-Vertreter aus. Der FPÖ wäre weniger EU lieber. Und die VP-Kandidatin trat für problemangepasste Lösungen ein.

Ein heißes Eisen war einmal mehr die Migrations- bzw. Flüchtlingspolitik. Aber auch der Transit, der Tirol in besonderem Maße betrifft, war Anlass für Statements.

Durch die angeregte Diskussion konnten sich die Gymnasiasten ein klareres Bild von den jeweiligen Parteipositionen zur Europapolitik machen. (top)