Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 15.05.2019


Innsbruck

Herbe Kritik an der Innsbrucker Stadtregierung

Tom Mayer (Liste Fritz) kritisiert die Stadtregierung scharf.

© Thomas Boehm / TTTom Mayer (Liste Fritz) kritisiert die Stadtregierung scharf.



Die Ein-Jahres-Bilanz der Innsbrucker Stadtregierung hat erwartungsgemäß für herbe Kritik der Oppositionsparteien gesorgt. Tom Mayer (Liste Fritz) sagt etwa: „Viel versprochen, null weitergebracht, null aufgeräumt, keine Ideen, keine Visionen, zahlreiche Rückschritte. So eine abgehobene, weltfremde Stadtregierung haben sich die Innsbrucker Bürger nicht verdient." Das Patscherkofel-Desaster sei bis heute ungeklärt.

Ähnlich die Töne, die von GR Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) kommen — der übrigens auf Facebook ankündigte, für die FPÖ und deren Tiroler Kandidaten Max Kurz im EU-Wahlkampf die „Werbetrommel anzuwerfen". Zur Stadtregierung, die er „realitätsfremd" nennt, erklärt Depaoli: „Faktum ist, die Innsbrucker haben Veränderung gewählt und stattdessen wieder die gleiche Stadtregierung erhalten. Die Drüberfahrpolitik der Viererkoalition feiert fröhliche Urständ." (TT)