Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 21.05.2019


Kufstein

Deponie in Reith dürfte nun doch kommen, aber kleiner

Änderungen im Projekt Bodenaushubdeponie in Reith i. A. brachten Einigung zwischen Grundeigentümer und Gemeinde.

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© Hrdina



Reith i. A. — Groß war die Aufregung, als die Pläne eines Reither Transport- und Erdbewegungsunternehmens bekannt wurden, im Ortsteil Neudorf/St. Gertraudi eine Bodenaushubdeponie zu errichten. Wie berichtet, hatte der Grundeigentümer dann sein Angebot für die Bereitstellung des Areals zurückgezogen, nun scheinen sich Besitzer, Gemeinde und Antragsteller aber geeinigt zu haben. Der Antrag auf die Errichtung bleibt aufrecht, wenngleich sich einige Änderungen ergeben: So wurde die Größe der Anlage halbiert und soll nunmehr ein Volumen von 24.300 Kubikmetern aufweisen. Auch die Laufzeit wurde auf acht Jahre verkürzt. Damit habe man das Ausmaß der Deponie auf den in den kommenden Jahren im Dorf zu erwartenden Bodenaushub angepasst, erklärt Unternehmer Christoph Madersbacher im Gespräch mit der TT. „Die Baustellen, von denen wir Aushubmaterial holen, sind nur ein paar hundert Meter von der Deponie entfernt", sagt Madersbacher. Zu erwarten seien aus dem Jahresschnitt errechnete acht Fahrten pro Woche und Richtung.

Bürgermeister Johann Thaler war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Bis die Bagger auffahren, dauert es ohnedies noch — die behördliche Verhandlung zum Projekt Bodenaushubdeponie erfolgt heute. (jazz)