Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 25.05.2019


Innsbruck

Dengg fordert mehr Geld für Einrichtungen



FPÖ-Stadträtin Andrea Dengg hat, was den Umgang mit Sozialeinrichtungen angeht, einen durchaus anderen Zugang, als es oft Linie der Bundespartei ist. Sie fordert in Innsbruck künftig weitere derartige Einrichtungen. Und: „Man muss Geld in die Hand nehmen, einen Haufen Geld — und das muss es uns wert sein."

Dabei gehe es nicht nur um die Situation rund um die Mentlvilla, aber auch. Nach Auskunft von Dengg habe sich die Situation dort nicht verbessert. Im Gegenteil. „Den Anrainern dort reicht es und ich verstehe das. Es geht alles viel zu langsam." Es brauche endlich Lösungen, sowohl im Sinne der Anwohner als auch im Sinne der Drogen- oder Alkohol­kranken.

Das geplante (zuletzt mehrfach in der Diskussion gestandene) Kontakt­zentrum für Alkoholkranke in der Matthias-Schmid-Straße könn­e nur ein Anfang sein, sagt Dengg. Sie wird im Gemeinderat am kommenden Mittwoch einen dringenden Prüfantrag einbringen. Darin soll die IIG prüfen, wo es weitere geeignete Immobilien in der Stadt gibt, um etwa für das Kommunikationszentrum für Drogenabhängige „Komfüdro" oder das Arbeitsprojekt „Abrakadabra" zusätzliche Räumlichkeiten bereitstellen zu können.

Zudem sieht die FP-Stadträtin besonders die Grünen und die ÖVP in Stadt und Land in der Pflicht. „BM Will­i und Vize-BM Gruber haben die besten Kontakte zu den Parteifreunden in der Landesregierung. Da ist es ja doppelt nicht einsehbar, dass diese Maßnahmen immer so lange dauern." (mw)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.