Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 03.06.2019


Exklusiv

Tankstellenbetreiber gegen Fahrverbot in Tirol, Felipe bleibt dabei

In einem offenen Brief an Gemeinde Fritzens und die Regierung werden politisch motivierte Schnellschüsse und massive Überzeichnung kritisiert.

Die Lkw-Tankstellen entlang der Inntal- und Brennerautobahn sorgen für Debatten. Allein in Fritzens verursachten die Lkw mit ihren Tankstopps an 22 Tagen nicht weniger als 97 Staus.

© Zoom.TirolDie Lkw-Tankstellen entlang der Inntal- und Brennerautobahn sorgen für Debatten. Allein in Fritzens verursachten die Lkw mit ihren Tankstopps an 22 Tagen nicht weniger als 97 Staus.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Wie es mit dem Pilotprojekt von zeitweisen Fahrverboten zu den Billig-Dieseltankstellen in Fritzens und Mutters/Gärberbach weitergeht, steht nach der Regierungskrise in Wien derzeit in den Sternen. Geplant waren die Fahrverbote ab dem Sommer. Wobei: Auch der ehemalige Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hat darauf hingewiesen, dass das Land zuerst die Fahrverbote in seinem Zuständigkeitsbereich (Bundes- und Landesstraßen) auf den Zufahrten zu den Tankstellen erlassen muss, erst dann würde der Bund die Verordnung für die Fahrverbote bei den Autobahnanschlussstellen verordnen. Jetzt geht die Betreiberin der Tankstelle in Fritzens, die Plose A Oil Service Gmbh, in einem Brief an die Gemeinde und die Landespolitik noch einmal in die Offensive.

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