Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 14.06.2019


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Wörgler Hochwasseropfer: „Wir haben Recht auf Schutz“

Wörlger zitterten am Mittwoch vor Innhochwasser. Seit 14 Jahren warten sie auf Schutz und fordern daher endlich den Bau ein.

Am Mittwoch kam die Stadt Wörgl mit einer nassen Unterführung davon. Bei vielen Leuten wurden Erinnerungen an 2005 wach.

© OtterAm Mittwoch kam die Stadt Wörgl mit einer nassen Unterführung davon. Bei vielen Leuten wurden Erinnerungen an 2005 wach.



Von Wolfgang Otter

Wörgl – Bei Gerhard Unterberger, dem Stadtarzt Josef Schernthaner und Willi Aufschnaiter standen vorgestern die Telefone nicht mehr still. Die drei bilden mit ein paar anderen den harten Kern der Initiative, die sich nach dem verherenden Inn-Hochwasser 2005 in der Stadt gegründet hat. Am Mittwoch war es wieder so weit, dass ein ganzer Stadtteil mit 1500 Leuten zitterte – der Inn drohte über die Ufer zu treten. Mit beunruhigender Geschwindigkeit stieg er an und erreichte die Marke eines 30-jährlichen Hochwassers. „Da wurden bei den Menschen schlimme Erinnerungen wach. 2005 haben viele Wörgler alles verloren“, erinnert das Trio an ein katastrophales Kapitel in der Stadtgeschichte. So war die Anspannung bei allen groß. Daran konnte auch nichts ändern, dass sich die Stadt für ein Hochwasser rüstete.

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