Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 09.07.2019


Osttirol

Tristacher Tratte in Lienz wird autofrei

Die Straße durch den Dorfpark „Tratte“ wird aufgelöst, und die neue Zufahrt zum Gemeindeamt bekommt einen Gehsteig.

„Auch der Schutzweg über die Lavanter Straße wird im Zuge der Arbeiten normgerecht ausgestaltet.“
Markus Einhauer
 (Bürgermeister)

© Oblasser„Auch der Schutzweg über die Lavanter Straße wird im Zuge der Arbeiten normgerecht ausgestaltet.“ Markus Einhauer
 (Bürgermeister)



Von Catharina Oblasser

Tristach – Die Gemeinde Tristach im Lienzer Talboden zählt zu den wachsenden Kommunen in Osttirol. Nun geht die Gemeinde daran, die Dorfstruktur mit Gebäuden, Straßen und freien Flächen passend zu gestalten. Ein nächster Schritt ist, den Dorfpark, genannt „Tratte“, vom Kfz-Verkehr zu befreien. Denn von der Hauptstraße, der Lavanter Straße, aus führt eine der Zufahrten zum Gemeindezentrum mitten durch den Dorfpark.

„Die Straße durch die Tratte wird aufgelöst“, sagt der Tristacher Bürgermeister Markus Einhauer. „Stattdessen kann man etwa 100 Meter weiter östlich von der Lavanter Straße in Richtung Gemeindeamt einbiegen. Für mehr Sicherheit bekommt dieser kurze Straßenabschnitt auch einen 1,70 Meter breiten Gehsteig.“ Baubeginn für den Gehsteig ist morgen Mittwoch.

Sicherheit ist auch das Thema bei dem Fußgängerübergang, der an dieser Stelle über die Hauptstraße führt. Dort wird die Beleuchtung verbessert. „Auch der Schutzweg über die Lavanter Straße wird im Zuge der Arbeiten normgerecht ausgestattet“, fasst es Bürgermeister Einhauer zusammen.

Vorerst ist noch nicht festgelegt, wie es mit der autofreien „Tratte“ weitergeht. „Wir brauchen erst ein landschaftsplanerisches Konzept und eingehende Gespräche, bevor man etwas Konkretes sagen kann“, meint der Tristacher Ortschef.

Der Dorfpark dient als Veranstaltungsort für den äußerst beliebten und gut besuchten Tristacher Kirchtag, für Krampusläufe und andere Veranstaltungen.