Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 18.07.2019


Exklusiv

Das Land hält den Ball beim FC Wacker ziemlich flach

Auf der Wacker-Homepage wurde das Land wegen Förderkürzungen indirekt für die Sperre der Westtribüne verantwortlich gemacht. Das wurde zwar korrigiert, aber der Puls von Sportreferent Josef Geisler klopft nach einem Gespräch mit Obmann Stocker und Wacker-Manager Hörtnagl noch gehörig nach.

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Stefan Lughofer • 19.07.2019 10:14
Ich glaube kaum, dass Medien (TT, ORF) oder hochrangige Mitarbeiter eines Hauptsponsors ungeprüft solche Zahlen nennen, da sie sonst auch wegen Verleumdung geklagt werden könnten. Somit werden es keine FAKE NEWS sein. Wir sind in dieser Hinsicht zum Glück noch in Tirol ind nicht in Amerika. Die genannten Zahlen wurden auch nie dementiert!!! Sie kennen das Einkommen ebensowenig wie ich. Ihre Argumentation mit Gesamtbudget ist auch nicht nachvollziehbar. Es gibt tausende von Managern die Gehälter beziehen, die in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu denen der Mitarbeitern und zu den Umsätzen eines Unternehmens stehen(Öbb, Post, Nationalbank) . Eine Veröffentlichung des Vertrages würde allen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen(falls sie recht haben!!). Ausserdem kann er ja auch weiter in anderer Position mit seiner Kompetenz beim Verein weiterarbeiten (z.B.externer Berater). Das Marketing mag toll sein, aber trotz weitere Kosten ist es bis jetzt kaum gelungen neue private Sponsoren zu gewinnen. Wie die Politik mit dem Verein umgeht ist vielleicht eine andere Sache. Aber es ist gar nicht Aufgabe der Politik sich mit einem privaten Verein zu beschäftigen. Herr Geisler verteilt hier nicht Privatvermögen sondern Steuergelder. Und er unterliegt in seiner Funktion strengen Regeln und übt seine Tätigkeit sehr veranwortungsvoll aus.
Martin Schatz • 19.07.2019 13:02
Die Zahlen wurden damals vom Verein schon dementiert. Es wurde kurz und knapp gesagt, es stimmt so nicht. Aber unabhängig davon unterscheiden wir uns da eben: Sie nennen konkrete Zahlen bzw. % vom Budget, ohne dass Sie es sicher wissen. Ich würde das ist der Form nie tun, da wir - wie Sie es richtig erwähnen - beide nicht nachprüfen können. Ich hab es eh schon öfter erwähnt: Wenn Sie den sportlichen Misserfolg als Argument für eine Ablöse des Herrn Managers hernehmen, absolut kein Problem. Das sind klare Fakten die am Tisch liegen, dass diese Mission gescheitert ist. Wenn sie so argumentieren, absolut ok. Aber bitte nicht mit angeblichen Gehältern oder einem angeblichen Jammern. Gehen Sie mal auf die Wacker-Homepage zur aktuellen Ausgabe der "Wackerstube". Ganz am Schluss wird auf diesen Bericht Bezug genommen. Hier steht jetzt Aussage gegen Aussage. Wie schon mehrmals hier erwähnt: Ich kenne Sie vom Lesen bei verschiedensten Themen als jemanden, der auch mal Medienberichte und oder Aussagen von Politikern kritisch hinterfragt. Das gefällt mir. Schade, dass Sie es hier nicht tun. Kritik am Verein, ja, jederzeit, ist auch berechtigt. Aber bitte auch andere nicht ganz außer Acht lassen.
Martin Schatz • 19.07.2019 13:05
Mein Angebot einer persönlichen Unterhaltung bei einem Kaffee (Sie können auch gern was anderes haben), vielleicht sogar bei einem Heimspiel, steht natürlich nach wie vor. Ich gehöre nicht zu jenen, die jede Kritik am Verein als "böse" und "miesmachen" abtun. Ich stelle mich da gern und in einigen Punkten haben Sie ja auch recht.
Stefan Lughofer • 19.07.2019 08:31
Im Großen und Ganzem sind eigentlich alle hier einer Meinung. Über die Leistung von Herrn Hörtnagl und auch sein in den Medien kolportiertes Jahreseinkommen (fast 10% des Budgets!) gehen die Meinungen halt auseinander und Kritik kommt und kam auch schon von anderen Entscheidungsträger(z.B.Hypo)Er wird an seinen Aussagen gemessen und muss akzeptieren, dass er so gesehen gescheitert ist. Auch wenn er natürlich nicht an allem Schuld ist und auch gute Ideen und Ansätze hatte, so bleibt doch in der Öffentlichkeit das Scheitern seiner "Mission 2020" mit seinem Namen untrennbar verbunden. Und auch das sehr unglückliche ständige Gejammere und Fordern trägt massiv zum negativen Image bei und ist halt bedingt durch seine Position auch mit seinem Namen behaftet. Ein freiwilliger Rücktritt und ein kompletter Neustart wäre für das Image sicher ein Gewinn. Das er aus persönlichen Gründen an seinem Sessel klebt wie viele Politiker ist nachvollziehbar, zumal er wahrscheinlich so eine Position nicht mehr erlangen wird. Bei Wattens wird er wohl keine Chancen haben. Er muss auch akzeptieren, dass er selber bei anderen Mitarbeitern (Trainern) jedes Scheitern sofort mit Trennung quittiert hat. Die Andeutungen eines Herr Daxbachers und anderen Trainern lassen da schon den Schluss zu, dass es da halt ein Bauernopfer braucht, um sich selber aus Schußlinie zu nehmen. Man kann nur hoffen, dass er endlich Einsicht zeigt und der Verein nicht nur im Spielerbereich sondern auch im Management verjüngt wird und mit neuen frischen Ideen(auch im Marketing) neu und hoffentlich erfolgreich durchstarten kann. Wenn gute Ideen von Ihm weitergeführt werden, dann ist das auch eine Anerkennung seiner Leistung der vergangenen Jahre.
Martin Schatz • 19.07.2019 09:20
Das ist jetzt zumindest mal im Ansatz sachlich. Auch wenn Sie zum wiederholten Male mit seinem Gehalt kommen, das so nicht stimmt. Da genügt ein Blick auf das Budget und es sollte jedem einleuchten, dass die kolportierten Zahlen niemals stimmen können. Sowas kann vielleicht Salzburg zahlen, aber sonst kaum ein Verein, der Wacker schon gar nicht. Er bleibt auch nicht auf seinem Sessel kleben, wie Sie es sagen. Es war jetzt über den Sommer die Aufgabe, eine neue Mannschaft zusammen zu stellen. Und wenn jetzt jemand sagt, das war eh einfach, weil man lediglich die Spieler von Wacker 2 zu Wacker 1 geben musste, der hat keine Ahnung von dem Geschäft. Ist jetzt nicht an Sie gerichtet. Aber es war klar, dass jetzt jemand die Kaderplanung machen musste. Und da ist es besser, das macht jemand, der (noch) das ist und die Verhältnisse kennt. Denn bis sich jemand Neuer eingearbeitet hat, ist es Weihnachten. In Sachen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit kann man dem Verein wohl weniger vorwerfen. Da sind engagierte Leute am Werk, wie man an den verschiedensten Formaten auf der Homepage oder auch auf Facebook sieht. Von Ihnen würde ich mir wünschen, dass Sie hier, wie auch bei anderen Themen abseits vom Wacker, etwas kritischer gegenüber Politik, Hypo und Co. sind. Die gehen mit dem Verein auch nicht immer so um, wie es in einer Partnerschaft sein sollte. Das wird Ihnen auch außerhalb des Vereins (fast) jeder versichern. Teilweise sogar Leute aus den jeweiligen Unternehmen. Wie gesagt, Sie können kritisch gegen die "Oberen" sein. Also würd ich mir wünschen, dass Sie es auch hier ab und an sind, auch wenn Sie den Wacker bzw. die Personen dort nicht mögen.
Stephan Mayr • 18.07.2019 21:04
Der letzte Satz von Herrn Schatz trifft es ziemlich gut: Vom Jammerer-Image wegkommen und mit dem arbeiten, was man hat. Mit 3 Millionen Budget muss es möglich sein, im guten Mittelfeld dieser Liga mitzuspielen, und zwar wohlgemerkt ohne neue Schulden zu machen. Mehr verlangt ohnehin niemand. Dass es die Landespolitik satt hat, seit Jahr und Tag den schwarzen Peter dafür zugeschoben zu bekommen, dass der Verein so schlecht dasteht, kann niemanden wundern - vor allem, wenn einem immer noch Herr Hörtnagl gegenübersitzt, der offenbar keinen Gedanken daran verschwendet, die Konsequenzen aus dem Scheitern seiner Mission zu ziehen (auch das ist für das Image des Vereins ein Desaster, aber da ist mittlerweile jedes Wort überflüssig). Aber jetzt freuen wir uns mal auf die neue Saison mit einer spannenden jungen Truppe, die hoffentlich mal wieder für die eine oder andere positive Schlagzeile sorgen könnte!
Martin Schatz • 18.07.2019 22:17
Danke für Ihre Zustimmung. Aber man sollte fairerweise dazu sagen, dass es nicht 3 Millionen für die Profiabteilung, sondern für den gesamten Verein sind. Wir haben hier in Innsbruck Kostenfaktoren, die anderswo nicht vorhanden sind. Ja, man bekommt natürlich die Stadionmiete refundiert. Aber eben erst im Nachhinein. Das heißt natürlich, dass sie vorher zu bezahlen ist. Das kommt zum Budget dazu. Was Herrn Hörtnagl anlangt, so ist die Kritik natürlich verständlich. Aber man sollte dann auch seine durchaus guten Sachen sehen. Und klar ist, dass für ihn, wie für alle anderen Mitarbeiter, die Kündigungsfrist läuft. Abgesehen hat niemals jemand der Politik den schwarzen Peter zugeschoben. Gerade Gerhard Stocker ist dafür bekannt, immer und überall einen Konsens zu suchen. Dem letzten Satz schließ ich mich an und ich freu mich sehr auf die kommende Saison. Ich denke, diese Mannschaft könnte uns wirklich Freude machen.
Stefan Lughofer • 18.07.2019 16:29
Ist doch schön, dass es überhaupt noch zwei, drei Meinungen hier gibt. Offensichtlich können sich die meisten Fan's kein TT-Abo leisten oder sie lesen keine Zeitung. Ihre Antwort ist lang aber mit erstaunlich wenig Kritik. In den weiteren Kommentaren bestätigen sie meine Aussagen sogar teilweise. Es handelt sich auch nicht um ein normales Treffen, sondern es ging vorangig darum Steuerzahlergelder für den FC Wacker zu erbetteln bzw. zu erpressen. Dass mit dem Bild ist natürlich peinlich... für die TT... ein echtes "Fakebild".Davon geht ein Leser nicht unbedingt aus. Sollte der Inhalt aber korrekt und kein Fake sein, dann haben Herr Hörtnagl und Herr Stocker dem Verein mal wieder einen Bärendienst erwiesen!(nach der lächerliche Androhung von Massenkündigungen!) Ein weiteres Beispiel dafür, dass hier ein Posten mit selbst ernannten"Führungsqualitäten"seit Jahren im wahrsten Sinne des Wortes desaströs besetzt ist. Gute Nacht!
Martin Schatz • 18.07.2019 18:13
Schade, jetzt hätte ich gerade bei den ersten Zeilen und der Kritik an der TT bzw. dem Bild gedacht, sie denken auch mal in mehrere Richtungen. Der Rest Ihres Beitrages bestätigt das leider nicht. Ich hab es eh schon öfter betont: Das ist Ihre Meinung und diese ist so selbstverständlich zu akzeptieren. Aber das ist der Unterschied zwischen uns beiden: Ich bin bekanntlich Wacker-Fan, hab aber trotzdem immer noch den kritischen Blick über die Vorgänge im Verein. Sie haben hingegen eine so innere Abneigung gegen den Verein bzw. die handelnden Personen, dass Sie nur das sehen, was Sie sehen wollen. Wie schon weiter unten geschrieben, ist das etwas schade, weil man hier im Netz auch Beiträge von Ihnen findet (zB zum Thema Flutlicht), wo Sie sich durchaus kritisch mit den politischen Entscheidungsträgern auseinander setzen. Aber wenn es gegen den Wacker geht, dann leider nicht. Ich kann Ihnen nur eines versichern: Wenn man mit Leuten außerhalb des Vereins redet, weiß man, dass dies ein normales Treffen war, wo 100 Dinge angesprochen wurden. Klar, das glauben Sie mir jetzt nicht, ist aber so. Auch gewissen Formulierungen im Text des Autors sind halt eher populistisch. Aber gut, muss man so akzeptieren. Fakt ist weiters, dass Kritik an den Herrn Stocker und vor allem Hörtnagl natürlich zu akzeptieren ist, weil auch Sie Fehler gemacht haben. Aber gerade was den Präsidenten betrifft, sollte man hier schon mit Bedacht vorgehen, da er sich um den Verein bemüht, wie wohl sonst niemand und auch genug eigenes Geld eingesteckt hat. Dass manche öffentlichen Äußerungen von Herrn Stocker nicht gerade glücklich sind, muss man allerdings auch klar festhalten. Um es nochmal ganz klar zu betonen: Man sollte immer eine Gesprächbasis mit seinen Partnern (und als solche definiere ich Politik und Landesunternehmen nach wie vor) suchen. Dass diese mit gewissen Personen mitunter etwas schwierig ist, ist eigentlich landauf landab bekannt. Das sollten auch Sie, Herr Lughofer, wissen. Aber trotzdem muss man dem Verein raten, vom Jammerer-Image wegzukommen und mit dem zu arbeiten, was man hat.
Helmut Judmaier • 18.07.2019 14:44
Eigenartiger Artikel. Das Land hat also die Förderungen für den FC Wacker reduziert, daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die ein oder andere Ausgabe nicht mehr getätigt werden kann. Dass die Feststellung dessen, einen Politiker angeblich so heiß laufen lässt, kann ich schwer glauben. Das klingt jetzt mehr nach Sommerloch. Der Rest ist ja schon länger bekannt: z.B. dass der Verein ein Budget von 4 Millionen anstrebt, um stabil mit dem Nachwuchs und der Profimannschaft in der 2. Liga arbeiten zu können (ohne von vorne herein Abstiegskandidat zu sein), Herr Geisler aber der Meinung ist, dass 850k für eine Profimannschaft ausreichen. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass sich das nur schwer ausgehen kann. Überschlagsrechnung reicht. Herr Stocker wird selbst entscheiden dürfen, ob und unter welchen Bedingungen er weiterhin ehrenamtlich als Wacker Obmann kandidieren wird. Über das alte Bild und die suggestive Unterschrift hülle ich lieber den Mantel des Schweigens.
Martin Schatz • 18.07.2019 15:07
Ja, ich denke, die Meinung des Autors zum Wacker kennt man eh. Sie bringen es insgesamt gut auf den Punkt. Natürlich wär mehr Geld gut. No na. Und es ist auch legitim, dass man bei seinen bisherigen Partnern - und die größten sind eben das Land Tirol bzw. dessen Unternehmen - bei einem Termin, die ohnehin regelmäßig stattfinden, anfragt. Mehr war wohl auch dieser Termin nicht. Wo das Problem ist, weiß ich nicht. Ok, mehr Unterstützung wurde abgelehnt, das ist so zu akzeptieren. Insgesamt denk ich aber, man sollte mit der Jammerei aufhören, weil das kann niemand mehr hören. Andere Vereine (Lafnitz, Kapfenberg, Steyr, FAC usw.) schaffen es auch. Mit solchen Aussagen von Seiten des Vereins gewinnt man mit Sicherheit keine neuen Sponsoren. Oder um es so zu formulieren: Man lädt damit nicht ein, man schreckt ab. Man hat eine sicher konkurrenzfähige Mannschaft und auch das Interesse von Seiten der Fans ist nach wie vor gegeben. Damit sollte man jetzt mal in die Saison starten und fertig.
Stefan Lughofer • 18.07.2019 10:30
Ja tatsächlich "Die Mienen sagen einiges"! Und wenn man davon ausgeht, dass die TT dem FC Wacker eh eher positiv als neutral gegenübersteht und der Artikel sachlich richtig ist, da kann man als Leser nur noch staunen. Hier sieht man wieder wie unprofessionell und unsensibel die Vereinsführung wirklich ist und warum das Image dieses Vereines in der Öffentlichkeit so schlecht ist Da bekommt der Verein seit über zehn Jahren von einer defizitären Olympiaworld (Defizit zahlt der Steuerzahler!) jährlich 300.000 € überwiesen. 2018 wurden weitere 500.000 von der defizitären Olympiaworld in ein Stadion investiert, dass bis dato de facto exklusiv und gratis dem FC Wacker zur Verfügung steht. Und dann gibt es noch 320.000 von der öffentlichen Hand ("Zitat Stocker" und kein Sponsoring wie hier von einigen gerne behauptet wird) Und nun begeben sich die zwei Herren auf Betteltour für lapidare 1 Millionen Euro und ziehen eine Gesicht wie Kindergartenkinder, wenn Ihnen das von einem gestandenen und verantwortungsvollen Politiker verwehrt wird. Das ist nichts anderes, wie wenn man in der Stadt gefragt wird "haste mal nen Euro , haste mal ne millionen Euro?) Und Herr Stocker droht auch gleich seinen Rücktritt an wenn das Geld nicht kommt. Das ist ja schon Erpressung! Da kann man die Verärgerung von Herrn Geisler verstehen. Und überhaupt gehören die Förderungen der öffentlichen Hand und auch der defizitären Olympiaworld nun schon auf beide Vereine aufgeteilt, und zwar nach einem Schlüssel, der auch die Liga berücksichtigt. Hier wird nicht "aufgezeigt" sondern mit primitivsten Mittel versucht Geld der öffentlichen Hand für den Verein zu lukrieren.
Florian Zechel • 18.07.2019 11:41
Ganz meine Rede. Wenn schon die Kündigungen keine Erpressung war, ist das spätestens jetzt ein ganz schlechtes Bild. Wie immer, Visionen ja, kein klarer realistischer Plan, bzw. einmal so, dann anders. Übrigens gehört auch aufgezeigt, dass der Wacker den allergrößten Anteil der Nachwuchsförderung einstreift, die anderen Innsbrucker Vereine können sich ein winziges Stück teilen.
Martin Schatz • 18.07.2019 11:50
Es war klar, dass von Ihnen ein Beitrag kommt. Ich warte sei gestern darauf. ;-) Erwähnen sollte man noch, dass dieses Bild kein aktuelles sondern aus dem Archiv ist. Dieses Bild stammt vom Vorjahr. Die TT hätte das also also "Symbolbild" bezeichnen sollen. Aber das sind Kleinigkeiten. Dass Sie, Herr Lughofer, wieder ausschließlich den Verein in ein negatives Bild rücken, ist klar und kommt auch nicht überraschend. Ihnen fehlt da ein gewisses - nennen wir es - kritisches Denken. Ich werde das jetzt neuerlich versuchen, ohne große Hoffnung, dass es bei Ihnen eine Wirkung auslöst. Ich halte mich wie gewohnt an die Fakten: Da ist zunächst mal festzuhalten, dass der Wacker aus der Bundesliga abgestiegen ist und in den letzten Jahren ein beträchtliches Minus am Konto angehäuft hat. An beiden Punkten ist keine "böse" Politik, keine "bösen" Sponsoren oder sonst jemand Schuld. Das hat man allein selber zu verantworten. Nun hat man das Minus durch Transfers, sprich durch eigene Arbeit, komplett abgebaut. Nun gilt es, ein neues Budget aufzustellen, für das derzeit an die 3 Millionen zur Verfügung stehen. Da es mit der Politik sowieso noch einige Gespräche braucht, finden immer wieder mal Gespräche zum Austausch statt. So eben auch diesmal. Und es ist nichts Verwerfliches, wenn man anfragt, was noch an Unterstützung möglich wäre. Es gibt nicht mehr und das ist so zu akzeptieren. Man ist wie gesagt aus eigenem Verschulden abgestiegen und muss nun die Konsequenzen tragen. Falsch ist allerdings Ihre Darstellung in Sachen "Olympiaworld". Ja, der Verein bekommt hier Geld. Aber wenn es den Wacker nicht (mehr) geben würde, müsste die Infrastruktur auch so von der öffentlichen Hand erhalten werden. Das ist nur ein Geld-Kreislauf über den "Umweg" Wacker. Wenn Sie das schon kritisieren, müssten Sie auch so konsequent sein, zu argumentieren, dass man das Stadion abreißen und stattdessen Wohnungen bauen sollte. Richtig ist natürlich, dass es dem Wacker gelingen muss, mehr private Sponsoren zu finden. Sich immer nur auf das Land bzw. dessen Unternehmen zu verlassen, ist zu wenig. Andererseits, Herr Lughofer, wenn man Ihren Namen im Google eingibt, kommen auf diversen Plattformen sehr gut geschriebene Beiträge von Ihnen daher, wo Sie sich durchaus kritisch mit den politisch Verantwortlichen auseinander setzen. Schade, dass Sie das hier nicht auch tun, nur weil es gegen den von Ihnen "ungeliebten" Wacker geht.
Martin Schatz • 18.07.2019 11:54
Und Herr Zechel, Nachwuchsförderung ist zweckgebunden. Sprich, je mehr Nachwuchsmannschaften, desto mehr Förderung. Kritik ja, jederzeit, auch gerne den Verein kritisch hinterfragen. Aber bitte auf der Basis von Fakten.
Martin Schatz • 18.07.2019 12:00
Sorry, hab noch was vergessen nachzureichen: Dieses Foto ist nicht aktuell, sondern statt aus einem Bericht vom 9. 7. 2018. Hier der Link dazu: https://www.tt.com/sport/fussball/14571600/wacker-praesident-stocker-derzeit-ist-basis-nicht-gegegben
Florian Zechel • 18.07.2019 12:49
Schön, dass Sie immer Ihre eigenen Fakten haben, meine Infos sind vom müll6eh klar wie immer
Martin Schatz • 18.07.2019 13:02
Das hab ich nie behauptet. Sie haben ja auch nichts Falsches geschrieben. Wacker erhält mehr als andere Vereine. Das ist richtig. Ich hab lediglich noch die Begründung dazu geschrieben. Es geht nicht darum, was ich glaube oder Sie glauben. Das sind subjektive Meinungen. Es geht einfach um objektive Fakten. Da war Ihre Aussage auch vollkommen richtig.
Martin Schatz • 18.07.2019 13:03
Aber stimmt, ich hab es jetzt nochmal gelesen. Meine Antwort war wirklich missverständlich formuliert. Mein Fehler. Ich hoffe, es ist jetzt klarer.

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