Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 18.07.2019


Bezirk Kufstein

Bauschuttdeponie: Umweltreferentin Felipe macht Schwoichern Mut

Bürgerinitiative-Sprecher Armin Hofreiter, LA Georg Kaltschmid, LHStv. Ingrid Felipe, Johann Egerbacher und Schwoichs Bürgermeister Josef Dillersberger (v. l.) vor dem geplanten Deponie-Areal.

© HaunBürgerinitiative-Sprecher Armin Hofreiter, LA Georg Kaltschmid, LHStv. Ingrid Felipe, Johann Egerbacher und Schwoichs Bürgermeister Josef Dillersberger (v. l.) vor dem geplanten Deponie-Areal.



Bei einem Lokalaugenschein machte sich LHStv. Ingrid Felipe ein Bild von der Schottergrube in Schwoich, in der die umstrittene Bauschuttdeponie geplant ist. Besonders der Umstand, dass Asbest abgelagert werde könnte, treibt eine Bürgerinitiative auf die Barrikaden.

„Die Umweltschutzabteilung des Landes hat den Auftrag, die Gesundheit und die Natur zu schützen", betonte Felipe und fügte hinzu, dass natürlich alle Gutachten und die Einwände genauestens geprüft werden. „Wir hatten schon genehmigte Projekte, die der Konsenswerber nicht verwirklicht hat, weil die Auflagen zu hoch waren!", machte Felipe Vertretern der Initiative und der Gemeinde Mut. Allerdings erklärte sie, dass man auf Landesebene im Raumordnungsgesetz das Abfallwirtschaftsgesetz nicht einschränken könne, da es sich dabei um ein Bundesgesetz handle. (fh, TT)




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