Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 18.07.2019


Exklusiv

Hechenberger: „Mit dem Landeshauptmann war das vereinbart“

Nach Rückzug von Unterland-Spitzenkandidat Josef Lettenbichler verteidigt Bauernkammerpräsident Hechenberger seine Kandidatur.

Hechenberger (l.) will offensiv in die Politik, Lettenbichler zieht sich enttäuscht, aber „ohne Groll“ zurück.

© BöhmHechenberger (l.) will offensiv in die Politik, Lettenbichler zieht sich enttäuscht, aber „ohne Groll“ zurück.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Der Rückzug von NR Josef Lettenbichler als ÖVP-Spitzenkandidat im Wahlkreis Unterland hielt gestern die Volkspartei auf Trab. „Ganz nach dem Motto ,Wir für Sebastian Kurz‘ und nicht ,Ich für mich‘“, begründete Lettenbichler seinen doch überraschenden Schritt. Aber: Aus seiner Sicht sei das persönliche Streben nach Vorzugsstimmen hintanzustellen. Dass ihn Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger herausgefordert hätte, wollte Lettenbichler so nicht akzeptieren. Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl bedauerte diese Entscheidung und kritisierte, dass „Lettenbichler sein Mandat einfach so wegwirft“. Schlussendlich ist das für Hörl aber zu akzeptieren, „Reisende muss man ziehen lassen“.

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