Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 19.07.2019


Bezirk Imst

Stadt Imst bastelt am Prüfantrag für 60er

Auf Anregung von Anrainern will die Stadt prüfen lassen, ob eine Temporeduktion auf der Umfahrung auch zu weniger Lärm führt.

© PaschingerAuf Anregung von Anrainern will die Stadt prüfen lassen, ob eine Temporeduktion auf der Umfahrung auch zu weniger Lärm führt.



Eine richtige Sommerpause gibt es für die Imste­r Gemeindepolitik nicht — in der letzten Gemeinderats­sitzung wurden nämlich noch zwei konkrete Dinge angeregt. Zum einen sollte bis zum Herbst ein Prüfantrag für die 60-km/h-Bremse auf der Imster Umfahrung auf dem Tisch liegen. Zum anderen forderte die Fraktion IFI auf, Richt­linien für das künftige Bauen in Imst anzudenken.

Wie berichtet, hatten lärmgeplagte Anrainer gebeten, den teilweise geltenden 80er auf der Umfahrungsstraße auf 60 km/h zu reduzieren. Umwelt- und Verkehrsausschuss waren in den vergangenen Wochen an der Reihe, entsprechende Prüfanträge zu formulieren. Etwas zu schnell: Einer war an die Stadt selbst adressiert — „das muss aber an die Landesstraßenverwaltung gehen", so BM Stefan Weirather. Bis zur Sitzung im September sollte der korrekte Antrag vorliegen.

Angesichts der regen Wohnbautätigkeit und der Schwierigkeit, diese Wohnungen auch anzubringen, regte Wohnungs-Stadträtin Andrea Jäger prinzipielle Überlegungen zur Bautätigkeit in Imst an. Das betreffe nicht nur Wohnraum, sondern auch den Umgang mit historischen Gebäuden. „Wir sollten uns dazu im Herbst zusammensetzen", so Jäger. (pascal)

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