Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 20.07.2019


Exklusiv

Mit 1,02 Mrd. in der Kreide: 70 Gemeinden stark oder voll verschuldet

Das Steueraufkommen federte die Belastungen in den Tiroler Gemeinden ab. Der Verschuldungsgrad beträgt durchschnittlich 32 Prozent.

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Von Peter Nindler

Innsbruck – Wie geht es den Tiroler Gemeinden? Der Gemeindefinanzbericht für 2018 gibt Antworten darauf und zeigt außerdem Trends und Entwicklungen auf: Die Herausforderungen für die Kommunen nehmen zu. Zugleich muss in kommunale Infrastruktur investiert werden, was aber nur durch Darlehens­aufnahmen möglich ist. Das erhöht die Schuldenlast und kann sich vor allem für strukturschwache Kommunen als Bumerang erweisen. Abgefedert werden die Aufwendungen noch durch einen nach wie vor gut laufenden Wirtschaftsmotor, der sich positiv auf die Kommunalsteuer (+ 5,8 Prozent) und den Anteil an den Bundessteuern auswirkt. Die Abgabenertragsanteile erhöhten sich um 35,8 Mio. Euro, darüber hinaus hat das Land die Gemeinden im Vorjahr mit 137 Mio. Euro an Bedarfszuweisungen unterstützt.

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