Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 28.07.2019


Landespolitik in Kürze

FPÖ-Chef Abwerzger fordert volle Aufklärung in Mail-Affäre

Markus Abwerzger (FPÖ).

© Andreas Rottensteiner / TTMarkus Abwerzger (FPÖ).



Der Klagsreigen um die von SPÖ-Chef Georg Dornauer veröffentlichte Spenden-Mail an die ÖVP, die als gefälscht bezeichnet wird, und die Einschaltung der Korruptionsstaatsanwaltschaft hält die Tiroler Politik auf Trab. FPÖ-Chef Markus Abwerzger hat die abfotografierte Mail samt Begleittext ebenfalls erhalten: „Uns ist die Mail übrigens auch zugestellt worden. Ich hätte sie ohne Prüfung nicht veröffentlicht." Die ÖVP sei aber wirklich die letzte Partei, die da jetzt die Beleidigte spielen sollte. „Seit Tagen verarschen sie (sprichwörtlich) die Österreicher mit unfassbaren Ausreden betreffend die Schredder-Affäre." Abwerzger fordert lückenlose Aufklärung. Weil es noch längst nicht erwiesen sei, dass die Mail eine Fälschung sei. „Obwohl wirklich viel, sehr viel, darauf hinweist. Sollte es ein Fake sein, so ist das eine Riesensauerei." Wenn nicht, so Abwerzger, wäre das ein Kriminalfall.

NEOS-Verkehrssprecher ärgert Baustellenmanagement

Für den Verkehrssprecher der NEOS, LA Andreas Leitgeb, ist es unverständlich, dass es von Weer bis zur Europabrücke gleich drei große Langzeitbaustellen gebe. Dazu komme noch Innsbruck. „Da wird Stau selbst verursacht, hier ist LH Günther Platter (ÖVP) gefordert, von der Autobahngesellschaft Asfinag ein besseres Baustellenmanagement zu verlangen." Leitgeb will sich nicht mit Ausreden oder Kosten-Argumenten zufriedengeben, warum es länger dauert. „Gerade auf einer Transitroute wie der Brennerachse sollte Tag und Nacht gearbeitet werden, damit die notwendigen Bauarbeiten rasch fertiggestellt werden." (pn)