Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 10.08.2019


Bezirk Imst

Funpark Huben wird einstweilen Kindergarten

Der Funpark in Huben soll als Übergangslösung für zwei Kindergartengruppen angemietet werden.

Der Funpark in Huben soll als Übergangslösung für zwei Kindergartengruppen angemietet werden.

© PraxmarerDer Funpark in Huben soll als Übergangslösung für zwei Kindergartengruppen angemietet werden.



Von Anna Praxmarer

Längenfeld – In Längenfelds Bildungseinrichtungen herrscht akute Raumnot. Darüber hinaus kündigt eine kürzlich durchgeführte Erhebung weiterhin wachsenden Bedarf an Kinderbetreuung an. Bis Herbst soll der Längenfelder Gemeinderat eine Gesamtlösung beschließen.

Fest steht aber bereits, dass der Funpark in Huben als Übergangsquartier für insgesamt 40 Kinder genehmigt wird. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, rund 260 Quadratmeter im Erdgeschoß und 20 Quadratmeter im Kellergeschoß als Räumlichkeiten für zwei Kindergartengruppen zu mieten. Der Brutto-Mietpreis pro Monat liegt bei 2000 Euro. „Es ist baulich relativ wenig zu machen, da sich die Räumlichkeiten grundsätzlich gut für einen Kindergarten eignen“, resümiert GR Rebecca Kammerlander. Die Umbauarbeiten werden vom Bauhof getätigt. Abhängig von der ausstehenden Entscheidung über das Gesamtkonzept soll das Gebäude wahrscheinlich zwei Jahre lang genutzt werden. „Jedenfalls finden alle Kinder im Herbst einen Platz!“, beruhigt die Gemeinderätin.

Die Situation der Volksschulen in Dorf und Unterried wird derzeit mit der GemNova geprüft. Nach wie vor ist nicht klar, ob eine zentrale Volksschule durch Aufstockung oder Neubau in Längenfeld eine optimale Abhilfe bieten könnte. Im Herbst dürften dem Gemeinderat alle Ergebnisse vorliegen, worauf die finalen Entscheidungen über die besten Lösungsvarianten getroffen werden.