Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 24.08.2019


Exklusiv

Auf die Innsbrucker warten nächstes Jahr Gebührenerhöhungen

36 Millionen Euro lag die erste Runde der Budgeterstellung über dem Plan. Jetzt heißt es sparen. Und auch einnahmenseitig jeden Euro umdrehen.

Eines der Projekte, die wegen der engen finanziellen Lage geschoben werden: Der Vorplatz für das Haus der Musik muss warten.

© Foto TT/Rudy De MoorEines der Projekte, die wegen der engen finanziellen Lage geschoben werden: Der Vorplatz für das Haus der Musik muss warten.



Von Marco Witting

Innsbruck – Der Weg zum Budget 2020 ist für Georg Willi ein steiniger. Ein weiter. Ein Weg, der jetzt im Sommer mit einer ersten Runde durch die Ressorts begonnen hat.  Doch am Pfad zum ausgeglichenen Budget schlug Willi gleich Gegenwind entgegen. 36 Millionen Euro über dem Budgetplan lagen die Wünsche der Koalitionäre. Das bedeutet immerhin fast ein Zehntel des Gesamtbudgets von 390 Millionen. Und für den Stadtchef wurden ein paar Dinge schnell klar. Trotz guter Konjunktur muss der Gürtel enger geschnallt werden. Vergangene Investitionen, vor allem der Patscherkofel, schlagen sich massiv auf den Handlungsspielraum nieder. Und es wird nicht ohne Gebührenerhöhungen gehen.

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