Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 25.08.2019


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Vor Abriss: Hektik rund um den Innsbrucker Hafen

Den Betroffenen geht es zu langsam, die Stadt Innsbruck bemüht sich: Es zeichnet sich eine Lösung für eine Alternative zum VZ Hafen ab.

Am Innsbrucker Hafen fahren in wenigen Tagen die Abrissbagger auf.

© Foto TT/Rudy De MoorAm Innsbrucker Hafen fahren in wenigen Tagen die Abrissbagger auf.



Von Liane Pircher

Innsbruck – Die letzten Tage waren für Alfred Schmid und „sein“ Hafen-Team der reinste Nervenkitzel: In neun Tagen wird das Areal vom Grundeigentümer plattgemacht, bis Freitag wusste man aber noch nicht einmal, wohin mit dem Equipment. Schmid hatte keinen Platz für Hunderte Stühle, Kühlaggregate, Bühnenteile, Tonanlagen etc. Quasi in letzter Sekunde kam der rettende Anruf aus dem Bürgermeisterbüro: Man hätte ein Lager in der Trientl­gasse zum Anmieten gefunden. Damit ist der erste Teil des Hafen-Krimis gelöst, offen ist noch, ob es mit dem Veranstaltungszentrum an einem anderen Ort weitergehen kann. Auch hier versucht die Stadt Innsbruck zu helfen. Für Schmid geht vieles zu langsam: „Wir hängen nach wie vor in der Luft und wissen nicht, wie es weitergeht“, sagt er. Fakt ist, dass seit Wochen mit dem Innsbrucker Veranstaltungszentrum „Music Hall“ als möglicher Ersatzort geliebäugelt wird. Verhandlungen mit dem Besitzer, dem Ex-FPÖ/BZÖ-Politiker Klaus Wittauer, der verkaufen will, sind im Laufen. Seitens des Bürgermeisterbüros heißt es, man sei gerade in einer „tiefergehenden Prüfung“.

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