Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 26.08.2019


Nordische Ski-WM 2019

Frießer will Aufteilung der WM-Mehrkosten rasch lösen

Die WM in Seefeld war ein voller Erfolg, doch seit Monaten wird über die Zuordnung der Mehrkosten von 2,7 Mio. Euro diskutiert.

© APADie WM in Seefeld war ein voller Erfolg, doch seit Monaten wird über die Zuordnung der Mehrkosten von 2,7 Mio. Euro diskutiert.



Die Diskussion ist unangenehm, weil sie einen Schatten auf die erfolgreiche Nordische Ski-WM 2019 mit 200.000 Besuchern wirft. Schon seit Monaten wird über die nachträgliche Aufteilung der Mehrkosten von 2,7 Millionen Euro für die WM-Infrastruktur gerungen. Ursprünglich waren dafür Aufwendungen von 28 Millionen Euro budgetiert. Jetzt prüft sogar eine Kommission des Landes, welche Ausgaben der WM zugeordnet werden können und welche ausschließlich die kommunale Infrastruktur der Gemeinde Seefeld betreffen.

Sonntag war der Seefelder Bürgermeister Werner Frießer um eine Klarstellung bemüht. „Natürlich gehört das Thema schnellstmöglich gelöst. Mehrkosten sind nie eine Gaudi, ich hätte das Thema lieber gestern als morgen vom Tisch." Weil derzeit in Wien eine Übergangsregierung im Amt ist, wird eine Entscheidung über die Aufschlüsselung der Mehrkosten zwischen Bund, Land und Seefeld erst gegen Jahresende erwartet.

Einmal mehr führt der Seefelder Bürgermeister die Zusatzkosten auf statische Probleme beim Altbestand der WM-Halle, behördliche Auflagen im Naturschutz und die Hochkonjunkturphase am Bau zurück. Angesichts der Umstände und der enormen Komplexität des Projekts würden die Mehrkosten mit 9,6 Prozent in einem durchaus verhältnismäßigen Rahmen liegen, verteidigt Frießer die Budgeterstellung. (pn)

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