Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 27.08.2019


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Krach nach Heli-Gipfel: Köll spricht von Farce und Skandal

Matreier Bürgermeister fordert ganzjährige Stationierung eines zweiten Rettungshubschraubers in Osttirol und bangt um neues Notarztsystem.

Eisiges Klima: Jetzt ist der Konflikt um die Rettungshubschrauber voll ausgebrochen: Köll (r.) attackiert Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.

© BlassnigEisiges Klima: Jetzt ist der Konflikt um die Rettungshubschrauber voll ausgebrochen: Köll (r.) attackiert Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.



Von Peter Nindler

Innsbruck – In der Debatte über die Anzahl der Rettungshubschrauber in Tirol überschlagen sich die Ereignisse: Ausgelöst wurde sie in Osttirol, wo über den Salzburger Heli-Betreiber Roy Knaus ein neues Notarztsystem angelaufen ist. Dadurch konnte Knaus Anfang Juli seinen Hubschrauber in Matrei in Osttirol auch im Sommer stationieren – neben dem Notarzthelikopter des ÖAMTC in Nikolsdorf. Das wiederum wollten die anderen sechs privaten Hubschrauberunternehmen ÖAMTC, ARA, SHS, Schenk Air, Wucher und Heli Ambulance Team so nicht hinnehmen. Schließlich werde damit eine seit 2015 ohnehin bereits sehr fragile Vereinbarung unter den privaten Flugrettern weiter ausgehöhlt, hieß es. Gestern kam es deshalb zum Heli-Gipfel in Innsbruck, geeinigt hat man sich dabei auf eine Lösung in Etappen; sowohl was die Anzahl der Hubschrauber betrifft als auch das Notarztsystem in Osttirol.

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