Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 05.09.2019


Bezirk Reutte

Bernhard Eggel: “Wer Geld bekommt, braucht keine Ehrung des Landes“

Altabgeordneter und Langzeitbürgermeister Bernhard Eggel lehnte die Verleihung des Verdienstkreuzes am Hohen Frauentag ab.

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Johann Praschberger • 07.09.2019 21:33
Alt-BGM Eggel Bernhard hat über die Verleihungen von bestimmten Ehrungen die Wahrheit gesagt, alle Achtung, da hat nun Berni im Landhaus viel Staub aufgewirbelt, aber er hat schriftlich vor vielen Tirolerinnen und Tiroler getraut zu sagen, wem eine solche hohe Ehrung des Tiroler Adlers eigentlich zusteht, und hat vielen Tirolerinnen und Tiroler aus den Herzen gesprochen, welche seine Meinung voll und ganz unterstützen und kund getan haben ! Ich selber kann auch behaupten, wie viele andere Funktionäre ebenso, dass ich alle meine langjährigen Funktionen - 24 Jahre - als GR ( ohne Ehrung ) und im Ortstourismus und im Talverband, sowie im TVB Tannheimertal und 24 Jahre als Obmann des Überprüfungsausschusses der Gemeinde ( ohne Ehrung ), auch im TVB ehrenamtlich tätig gewesen bin! So wie der ehemalige, erfolgreiche Alt-BGM Eggel Bernhard gesagt hat, ich habe es freiwillig und sehr gerne gemacht, dafür brauche und will ich keine Ehrung, so ist es auch genauso bei mir,sondern ehrenamtlich im wahrsten Sinne des Wortes die Funktionen ausgeübt,wie Tausende andere Menschen im Tal, im Bezirk und in Tirol, usw. im stillen Verborgenen auch ! Gratuliere Bernhard über seine sehr offenen Worte !Lieben Gruss nach Jungholz !!
Klaus Feyersinger • 06.09.2019 05:13
Bernhard Eggel for Prasident,so eine Einstellung würde ich mir von allen Beamten u Politikern wünschen. Ein Mann mit Ehre, Charakter und Humor.
Elfriede Schinnerl • 05.09.2019 14:25
Hut ab und vor den Vorhang! Er hat ja so recht, Politiker werden für ihre Arbeit bezahlt und dafür fordert die Öffentlichkeit zu Recht - wie bei jedem anderen Berufstätigen - eine solide Erledigung des Anfallenden. Mit der derzeitigen Vergabemethodik an altgediente und ausgeschiedene Berufspolitiker verliert das Verdienstkreuz seine eigentliche Wertschätzung und Exclusivität zu Lasten jener, die wirklich aus ideellen Gründen Außergewöhnliches und nicht Bezahltes zum Wohle der Bevölkerung leisten. Es wäre wünschenswert, wenn sich auch andere der Vorgangsweise des Herrn Eggel anschließen würden, was aber angesichts der sprichwörtlichen "Ordensgier" so mancher leider nicht so schnell zu erwarten sein wird, aber ein lobenswerter Anfang ist hiermit gemacht.
Martha Satzinger • 05.09.2019 10:12
Hut ab!!
Werner Wiesinger • 05.09.2019 09:20
Recht hat er!!!

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