Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 07.09.2019


Exklusiv

Streit um Sinn und Zweck von Bodenaushubdeponie

Bei einem Feuchtgebiet darf am Piller Erdaushub abgelagert werden. Die Liste Fritz kritisiert die Gemeinde Wenns und LHStv. Felipe.

Rund 8000 m² umfasst die genehmigte Bodenaushubdeponie im Ortsteil Piller. Während die Liste Fritz den Verlust eines Feuchtgebietes beklagt, betont die Gemeinde Wenns den Gewinn für Wohnraumschaffung.

© Liste FritzRund 8000 m² umfasst die genehmigte Bodenaushubdeponie im Ortsteil Piller. Während die Liste Fritz den Verlust eines Feuchtgebietes beklagt, betont die Gemeinde Wenns den Gewinn für Wohnraumschaffung.



Von Alexander Paschinger

Wenns, Innsbruck – Eine Bodenaushubdeponie der Gemeinde Wenns auf 8000 m² und mit einem Fassungsvolumen von 76.000 m³ beschäftigt seit Wochen die Liste Fritz. Konkret geht es dabei um einen Teil von 665 m², auf dem ein Feuchtgebiet unwiederbringlich zerstört worden sei. Die Liste Fritz stellte dazu eine Anfrage mit 87 Punkten an die zuständige LHStv. Ingrid Felipe (Grüne). Inzwischen liegt eine Anfragebeantwortung vor. Darin erläutert Felipe den positiven Bescheid für diese Maßnahme, verweist auf Auflagen, Bedingungen und Befristungen, argumentiert auch mit den kurzen Transportwegen.

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