Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 07.09.2019


Exklusiv

Rotorenlärm wirbelt erneut Debatte um Standort auf

Angehöriger einer Pflegeheimbewohnerin empfindet die Lärm- und Windbelastung durch den ARA-Notarzthubschrauber als Zumutung.

Das Bezirkspflegeheim „Haus Ehrenberg“ in Ehenbichl und die Homebase des Notarzthubschraubers RK 2 trennt eine kleine Rasenfläche.

© Mittermayr HelmutDas Bezirkspflegeheim „Haus Ehrenberg“ in Ehenbichl und die Homebase des Notarzthubschraubers RK 2 trennt eine kleine Rasenfläche.



Von Helmut Mittermayr

Ehenbichl – „Den Balkon kann meine Mutter im Sommer eigentlich gar nicht nutzen. Der Sonnenschirm würde vom Sog der Hubschrauberrotoren weggerissen und die Stühle würden fliegen.“ Hartmann Rief empfindet die Belastung, vor allem durch den Lärm, als Zumutung. Bei großer Hitze könne man die Fenster im Bezirkspflegeheim nicht kippen, auch abends nicht, weil der Geräuschpegel bei Start und Landung des Notarzthubschraubers viel zu hoch sei. Die Mutter würde aus dem Schlaf gerissen und übrigens auch bei geschlossenem Fenster aufwachen, wenn die Rotoren liefen – eine Diskussion, die seit Sommerbeginn läuft und durch Nachtübungsflüge des am BKH Reutte stationierten ARA-Notarzthubschraubers RK 2 aufgekommen ist.

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