Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 10.09.2019


Osttirol

Neuer Schub für Ausbau des Breitbandes in Osttirol

Minister Andreas Reichhardte brachte die Zusage aus Wien mit, den Ausbau des ultraschnellen Internets weiter zu fördern.

Planungsverbandsobmann Josef Mair, Minister Andreas Reichhardt und FP-Nationalrat Gerald Hauser (v. l.) bei der Präsentation.

© OblasserPlanungsverbandsobmann Josef Mair, Minister Andreas Reichhardt und FP-Nationalrat Gerald Hauser (v. l.) bei der Präsentation.



Von Catharina Oblasser

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Lienz – Andreas Reichhardt, Bundesminister für Verkehr und Technologie, besuchte Lienz. Und er brachte die Zusage aus Wien mit, den Ausbau des ultraschnellen Internets in Osttirol weiter zu fördern.

Reichhardt war gemeinsam mit dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Gerald Hauser und mit Josef Mair, Obmann des Planungsverbandes Lienzer Talboden, auf Firmenbesichtigung bei der WITO, die Palettieranlagen für den Export herstellt. „Es ist eine Auszeichnung, dass Minister Reichhardt heute zu uns gekommen ist“, meint Gerald Hauser.

Neben Lob für das innovative Unternehmen in Lienz-Peggetz hatte der Minister auch eine Förderzusicherung im Gepäck. Der nächste Schritt des Breitband-Ausbaus im Bezirk, der 13,6 Millionen Euro kostet, wird zu 50 Prozent vom Bund gezahlt. „Osttirol ist beim Ausbau dieser Infrastruktur ein Musterschüler“, erklärt Andreas Reichhardt. Besonders vorteilhaft sei, dass die Planungsverbände die Glasfaser-Infrastruktur selbst errichten und nicht warten, bis ein privater Mobilfunk-Unternehmer das in die Hand nimmt.

Mit den 13,6 Millionen werden Lücken in der Breitband-Infrastruktur geschlossen, zum Beispiel im Iseltal und im Defereggen. Geplant ist, eine Leitung entlang der Felbertauernstraße bis zur Salzburger Grenze einzurichten. Sobald die Salzburger ihrerseits Glasfaser bis zur Landesgrenze verlegen und damit eine durchgehende Verbindung entsteht, wären sogar die Voraussetzungen für autonomes Fahren, also für Busse ohne Chauffeur, geschaffen. „Dafür müsste es aber erst zulassungsfähige Busse für das autonome Fahren geben“, schränkt Reichhardt ein.




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