Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 11.09.2019


Stadtpolitik in Kürze

Innsbruck bekennt sich zu „guter“ Integration von Flüchtlingen

Am Inn wird zum Schutz vor Hochwasser saniert.

© Denise DaumAm Inn wird zum Schutz vor Hochwasser saniert.



Gleich drei naturschutzrechtliche Genehmigungen hat der Innsbrucker Stadtsenat heute zu behandeln. Bei zwei davon geht es um den Hochwasserschutz: An der Sill und entlang des Inns sind Sanierungen nötig. Entlang des Innufers östlich der Kettenbrücke müssen die Mauern saniert werden. „Dafür müssen leider die Bäume und Sträucher auf den Stock zurückgeschnitten werden", bedauert Bürgermeister Georg Willi (Grüne). Die Maßnahme sei jedoch nur temporär. Die Kosten für die Sanierung an der Sill trägt der Bund, während für die Arbeiten am Inn­ufer die Wildbach- und Lawinenverbauung aufkommt. Aber nicht nur entlang der Flussufer sind Arbeiten notwendig. Der Stadtsenat behandelt erneut die Sanierung der Pfeiler des Emile-Béthouart-Stegs. Die Finanzierung von rund 1,2 Millionen Euro wurde bereits freigegeben, heute geht es um die naturschutzrechtliche Genehmigung.

Bürgermeister Willi betont einmal mehr, dass sich die Stadt Innsbruck „zur raschen und guten Integration von Geflüchteten bekennt." Diese Bekenntniss soll durch die Teilnahme an der Kampagne #Withrefugees des Flüchtlingskommissariats UNHCR verschriftlicht werden. Innsbruck reiht sich damit in die lange Liste von Städten, die sich solidarisch zeigen. (maja)




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