Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 11.09.2019


Innsbruck-Land

Polizeipostenschließung in Zirl „derzeit kein Thema“

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© thomas boehm



Lange waren Gerüchte über eine mögliche Schließung der Polizeiinspektion Zirl verstummt, derzeit machen sie wieder verstärkt die Runde. Er sei in den letzten Wochen mehrfach darauf angesprochen worden, erklärt BM Thomas Öfner auf TT-Nachfrage — so auch in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dort habe er seinen damaligen Wissensstand referiert, „nämlich, dass es keine offiziellen Informationen dazu gibt". Gestern habe er sich dann mit dem stellvertretenden Landespolizeidirektor Johannes Strobl in Verbindung gesetzt — und dieser habe betont, dass derzeit keine Pläne bestünden, den Zirler Polizeiposten zu schließen.

Im TT-Gespräch bestätigt Strobl das: Es gebe — und zwar schon seit Längerem — „keine tagesaktuellen Überlegungen", was eine Schließung der PI Zirl oder auch eine Zusammenführung mit dem Posten in Kematen angehe: „Das ist momentan kein Thema." Warum die Gerüchte derzeit wieder aufpoppen, wisse er nicht, meint Strobl.

„Mir ist klar, dass es solche Überlegungen wiederholt gab und dass entsprechende Gerüchte immer wieder hochkochen", sagt Öfner. „Aber jedem Verantwortlichen muss bewusst sein, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stark davon abhängt, ob es im eigenen Ort eine Dienststelle gibt." Schon allein deshalb „werden wir immer darum kämpfen", sagt Öfner für den Fall, dass es irgendwann doch wieder Schließungspläne geben sollte. Über die aktuellen Gerüchte wolle er am 23. September auch mit Landespolizeidirektor Helmut Tomac sprechen, ergänzt Öfner. (md)




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