Letztes Update am Di, 24.09.2019 13:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Der Rechnungshof soll GemNova prüfen

Die Dienstleistungsfirma GemNova des Gemeindeverbands weist ein negatives Eigenkapital von 770.000 Euro auf. Trotzdem ist Gemeindepräsident Schöpf mit der Firma sehr zufrieden.

GemNova-Geschäftsführer Alois Rathgeb und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf.

© PaumgarttenGemNova-Geschäftsführer Alois Rathgeb und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Die 2010 gegründete GemNova ist zuletzt rasant gewachsen. Es gibt sechs Gesellschaften und derzeit 400 Mitarbeiter. Finanziell musste schon 2012 der Gemeindeausgleichsfonds des Landes der GemNova mit 320.000 Euro unter die Arme greifen. 2017 betrug der Bilanzverlust 787.000, das negative Eigenkapital 770.000 Euro. Für das Vorjahr wird operativ zwar eine schwarze Null erwartet, doch das negative Eigenkapital bleibt. „Es ist auf die massiven Investitionen zurückzuführen und soll in den nächsten Jahren abgebaut werden“, sagt Geschäftsführer Alois Rathgeb. Für Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf ist die Bilanz nicht beunruhigend, „vielmehr die Entwicklung der GemNova positiv“. Die Lienzer Bürgermeisterin LA Elisabeth Blanik fordert eine Rechnungshofprüfung, wegen der Haftung der Gemeinden und der Konkurrenzsituation.

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