Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 08.10.2019


Exklusiv

Geplante Deponie: Schwoicher geben ihr Blut zur Beweissicherung

Die Bürgerinitiative legt vorsorglich eine Blutdatenbank an. Mit den Werten sollen Auswirkungen einer allfälligen Deponie bewiesen werden.

Die Ärztin Sunhild Hofreiter-Schütte bei der Blutabnahme. 70 Schwoicherinnen und Schwoicher ließen sich für eine Datenbank den Lebenssaft abzapfen.

© Bürgerinitiative SchwoichDie Ärztin Sunhild Hofreiter-Schütte bei der Blutabnahme. 70 Schwoicherinnen und Schwoicher ließen sich für eine Datenbank den Lebenssaft abzapfen.



Schwoich – 70 Schwoicherinnen und Schwoicher sind bald in einer Blutdatenbank erfasst. Am Sonntag und Montag haben sie sich den roten Lebenssaft abzapfen lassen, der nun von einem Labor untersucht wird. „Sollte die Deponie wie eingereicht doch noch genehmigt werden, wollen wir jährlich diese Werte vergleichen“, sagt Sunhild Hofreiter-Schütte, die die ungewöhnliche Aktion der Datenbank zur Beweissicherung initiiert hat. Die in der Vor-Deponie-Zeit ermittelten Blutwerte könnten dann eine allfällige Gesundheitsbeeinträchtigung durch eine Deponie aufzeigen. Besonders die befürchtete Belastung durch giftige Schwermetalle.

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