Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 13.10.2019


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Polizei empfiehlt Terrorschutz: Innsbruck sind Kosten zu hoch

Wiederholt hat die Polizei Innsbruck empfohlen, sich für den Ernstfall zu rüsten. Doch die Stadt fordert, dass der Bund die Poller mitfinanziert.

Die stark frequentierte Maria-Theresien-Straße sollte laut Polizei mit Pollern geschützt werden.

© Thomas Boehm / TTDie stark frequentierte Maria-Theresien-Straße sollte laut Polizei mit Pollern geschützt werden.



Von Brigitte Warenski

Innsbruck – Dass Wiens beliebteste Einkaufsstraße, die Mariahilfer Straße, gegen Angriffe mit Fahrzeugen geschützt werden soll, wurde nach dem Anschlag von Nizza 2016 beschlossen. Seit Ende September werden in der ersten Bauphase im stadtauswärts gelegenen Teil Poller und Granittröge eingebaut bzw. aufgestellt. Auch in Tirol beschäftigt sich die Polizei seit Jahren in Zusammenarbeit mit Kommunen und Privaten mit dem Thema Anti-Terror-Maßnahmen. Nach einer Gefährdungsanalyse wurden tirolweit 28 so genannte Schlüsselzonen in 18 Kommunen festgelegt. Diese Schlüsselzonen sind laut Tirols Landespolizeidirektor Helmut Tomac „kritische Punkte, die ein gewisses Gefährdungs­potenzial darstellen könnten“. Gemeint sind damit vor allem stark frequentierte Plätze oder Straßen, die Ziel von Terror­attacken mit Fahrzeugen sein könnten.

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