Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 16.10.2019


Exklusiv

Grünes Licht für 70 Mio. Euro teure Stromverbindung über den Reschenpass

Die Austrian Power Grid baut bis 2023 eine 220-kV-Leitung über den Reschenpass. Die Behördenverfahren sind inzwischen abgeschlossen.

Derzeit gibt es keine Stromverbindung zwischen Nordtirol und Italien. Die neue Verbindung über den Reschen knüpft an der 380kV-Leitung Westtirol-Pradella an. Die Kabel bis zur Grenze verlaufen im Boden.

© Thomas BöhmDerzeit gibt es keine Stromverbindung zwischen Nordtirol und Italien. Die neue Verbindung über den Reschen knüpft an der 380kV-Leitung Westtirol-Pradella an. Die Kabel bis zur Grenze verlaufen im Boden.



Von Matthias Reichle

Nauders – In den kommenden vier Jahren entsteht am Reschenpass eine neue Verbindung zwischen dem österreichischen und italienischen Stromnetz. Die Arbeiten an der 220-kV-Leitung würden 2020/21 beginnen, erklärte Christoph Schuh, Sprecher der Austrian Power Grid (APG). Zum jetzigen Zeitpunkt rechnet der österreichische Netzbetreiber mit Investitionen in Höhe von 70 Mio. Euro für den Bau eines neuen Umspannwerks und eines Erdkabels bis zur Staatsgrenze. „Der österreichische Anteil am Gesamtprojekt ist relativ klein“, betont Schuh. Bis 2023 soll die Stromleitung in Betrieb gehen.

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