Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 23.10.2019


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Verkehr: In Kufstein geht es noch mehr rund

Die Stadt Kufstein will mehr Kreisverkehre und eine Entlastungsstraße für die Schubertstraße (B171). Nicht nur wegen des Ausweichverkehrs von der Autobahn, sondern weil auch der Ortsteil Zell wächst.

Die Vignettenpflicht bei Kufstein könnte fallen, aber die Stadt ergreift noch andere Maßnahmen zur Eindämmung des Ausweichverkehrs.

© Thomas Böhm / TTDie Vignettenpflicht bei Kufstein könnte fallen, aber die Stadt ergreift noch andere Maßnahmen zur Eindämmung des Ausweichverkehrs.



Von Wolfgang Otter

Kufstein – Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Auf den Straßen des Bezirks Kufstein stellt man sich auf einen verkehrsreichen Winter ein. Im Vorjahr wurden an Spitzentagen bis zu 20.000 Pkw auf der B171 durch die Stadt gezählt. Der erste Mosaikstein für eine Entlastung könnte heute in Wien im Parlament gelegt werden. Bei der konstituierenden Sitzung des Nationalrates will die Volkspartei (wie versprochen) den Antrag einbringen, um den Autobahnabschnitt zwischen der Staatsgrenze und Kufstein-Süd von der Vignettenpflicht ausnehmen zu lassen. Aber es bleibt noch ein zweites Problem: Die Grenzkontrollen an der Autobahngrenze Richtung Bayern. Wegen der folgenden kilometerlangen Staus (teilweise bis nach Wörgl retour) drängen die Pkw auf die Nebenstraßen. Dazu startete das Land Tirol eine Reihe von Maßnahmen im Sommer, wie Dosierampeln und Fahrverbote. Es ist zu erwarten, dass die meisten Beschränkungen auch im Winter gleich bleiben. „Wobei es ja auch sein kann, dass durch die Ankündigung dieser Maßnahme bereits viele gar nicht von der Autobahn abgefahren sind“, bilanziert Bürgermeister Martin Krumschnabel.

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