Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 28.10.2019


Exklusiv

Tauziehen um Unterstützung für Kinder mit Lernstörung

Legasthenie und Dyskalkulie sollten in das Teilhabegesetz aufgenommen werden, fordert die Liste Fritz. Landesräte verweisen auf fehlende Grundlage.

Kinder mit Lernschwächen leiden. Bleiben diese unbehandelt, drohen letztlich auch gravierende Probleme im späteren Arbeitsleben.

© E+Kinder mit Lernschwächen leiden. Bleiben diese unbehandelt, drohen letztlich auch gravierende Probleme im späteren Arbeitsleben.



Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Lese-, Schreib- und Rechenschwächen bei Kindern bleiben oft unentdeckt. Mitunter werden betroffene Schüler einfach als faul oder dumm abgestempelt. Die Folgen können – auch für die Gesellschaft – fatal sein: Schulabbruch, Ausgrenzung, psychische Störungen. Eltern wie Lehrer sind gleichermaßen gefordert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Legasthenie und Dyskalkulie als Krankheit ein. Eine „Heilung“ im klassischen Sinne ist aber nicht möglich – gezielte Therapien helfen diese Beeinträchtigungen aber zu kompensieren.

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