Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 29.10.2019


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Illegale Freizeitwohnsitze: Wenn die Gemeindeprüfer an der Türe klingeln

Rund 260 Anzeigen wegen vermuteter illegaler Freizeitwohnsitze in fünf Gemeinden. Jetzt müssen die Ortschefs die Meldungen überprüfen.

In Ellmau und anderen Gemeinden müssen Wohnungs- und Hausbesitzer mit einem Besuch eines Kontrolleurs rechnen. Überprüft wird die Verwendung des Objektes.

© Getty Images/iStockphotoIn Ellmau und anderen Gemeinden müssen Wohnungs- und Hausbesitzer mit einem Besuch eines Kontrolleurs rechnen. Überprüft wird die Verwendung des Objektes.



Von Wolfgang Otter

Ellmau – Das Thema illegale Freizeitwohnsitze lässt Tirol nicht los und beschert jetzt dem Bürgermeister in Ellmau viel Arbeit. So stapeln sich bei Dorfchef Klaus Manzl die Anzeigen wegen vermuteter illegaler Freizeitwohnsitze. Also Wohnungen oder Häuser, die nicht genehmigungsgemäß als Hauptwohnsitz genutzt werden. Manzl erklärt gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass bei ihm 80 Adressen gemeldet worden seien. Auch für Going gab es 60 Anzeigen, für St. Johann 21, Kitzbühel 22 und Reith b. K. 66. Und das ist erst der Anfang, wie der Goinger Niki Freysinger erklärt.

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